Eine Reise ins »grüne Paradies« Afrikas: in das Okavango-Delta, dessen unvorstellbar große Wassermassen gestaut werden und so für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt sorgen. Im Moremi-Wildreservat und im Chobe-Nationalpark sehen Sie Elefanten, Büffel- und Antilopenherden, Giraffen, Raubkatzen und unzählige Vögel. Sie bekommen einen Einblick in die traditionsreiche Lebensweise der San. Sie reisen durch die facettenreiche Kalahari, die meist trockenen, flimmernden Makgadikgadi-Salzpfannen bis zu den tosenden Victoriafällen.
1. Anreise:
Bahn- oder Fluganreise nach München, Abflug am Abend über Johannesburg nach Victoria Falls.
2. Tag - Vom Flughafen nach Victoria Falls:
Ankunft in Johannesburg am Vormittag, Weiterflug nach Victoria Falls. Nach der Landung gegen Mittag werden Sie von Ihrem Reiseleiter am Flughafen empfangen und zur direkt am Rande der tiefen Batokaschlucht des Sambesi gelegenen »Gorges Lodge« gebracht. Die strohgedeckten Chalets mit großzügigen Zimmern sind aus Naturstein erbaut und haben je eine eigene Veranda mit Blick in die 250 m tiefe Schlucht, die der Sambesi in Jahrmillionen ausgewaschen hat. Genießen Sie den Nachmittag in der Lodge und erholen Sie sich von der Anreise. Alternativ können Sie aus verschiedenen Angeboten wählen und z.B. einen Rundflug über die Victoriafälle, Elefantenreiten, eine Löwenwanderung oder bei Sonnenuntergang eine Bootsfahrt auf dem Sambesi oberhalb der Fälle unternehmen (alles optional).
3. Tag - Von Victoria Falls in den Chobe-Nationalpark:
Am Morgen haben Sie Zeit, die gigantischen Victoriafälle und den Regenwald zu bestaunen. Der kleine Wanderweg an den Fällen eröffnet immer wieder neue Perspektiven und Fotomotive. Viele behaupten, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Victoriafälle seien das beeindruckendste Naturschauspiel unserer
Erde. Anschließend fahren Sie nach Kasane in Botswana und von dort aus weiter zur »Chobe Safari Lodge« am Ufer des Chobe direkt am gleichnamigen Nationalpark, der für seine großen Büffel- und Elefantenherden bekannt ist. Auf dem weitläufigen Lodgegelände tummeln sich Grüne Meerkatzen, die gern Modell stehen. Von der Terrasse blickt man auf das weite Überflutungsgebiet des Chobe und kann mit ein wenig Glück Elefanten oder Flusspferde beobachten. Am späten Nachmittag wird eine Bootsfahrt auf dem Chobe angeboten (optional).
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4. Tag - Chobe-Nationalpark:
Am Vormittag sehen Sie auf einer geführten Safari im offenen Geländewagen die Tiere aus
der Nähe, die nicht so häufig an den Chobe-Fluss kommen. Gerade vormittags grasen die meisten Tiere, so dass die Möglichkeiten für die Tierbeobachtung an Land optimal sind. Löwen und andere Raubkatzen, die sich gern im Schatten der Büsche aufhalten, sind ebenfalls besser zu sehen. Am Nachmittag findet eine ca. 3-stündige Bootssafari statt. In der offenen Flusslandschaft sind Flusspferde und Krokodile recht einfach zu entdecken. Viele Antilopen finden sich am späten Nachmittag am Ufer ein, um zu trinken. Ein besonderes Schauspiel ist es, wenn Elefanten ein Bad im Fluss nehmen oder gar durch den Fluss schwimmen. Vom Boot aus sind auch gut Vögel zu beobachten und zu hören, z.B. der Schreiseeadler mit seinem markanten Ruf. Übernachtung wie am Vortag. F
5. Tag - Vom Chobe-Nationalpark zu den Makgadikgadi-Salzpfannen:
Heute fahren Sie nach Nata und, sofern Wasser in den Pfannen steht, weiter bis ins Nata-Vogelschutzgebiet. Über 150 Vogelarten sind in dem jeweils zur Hälfte aus Grasland und aus Salzpfanne bestehenden Schutzgebiet zu Hause. Am frühen Nachmittag erreichen Sie das »Planet Baobab Camp« in Gweta, das im Stil eines traditionellen Dorfes errichtet wurde, jedoch modernen Komfort bietet. Wahrhaft beeindruckend sind die gigantischen Baobabs (Affenbrotbäume) auf dem Gelände, heißt es doch, in ihnen leben Götter und Geister. Sie übernachten in bequem ausgestatteten typischen Lehmrundhütten mit Bad, deren Außenwände kunstvoll verziert sind. Falls nicht gerade Elefanten frei herumlaufen, unternehmen Sie am Nachmittag mit Ihrem Reiseleiter einen Rundgang auf dem Gelände.
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6. Tag - Makgadikgadi-Salzpfannen und Dorf Gweta:
Heute fahren Sie zur Ntwetwe Pan, einer riesigen Salzpfanne, an deren Rand Sie einen kurzen geführten Spaziergang unternehmen. Die flimmernde Salzfläche erstreckt sich kilometerweit und hat so manchen durstigen Abenteurer das Leben gekostet, der eine Spiegelung in der Ferne für rettendes Wasser hielt. Hier haben die Ureinwohner ihre Spuren hinterlassen. Immer wieder sind durch die Trockenheit konservierte Skelette von Tieren zu finden, was der Landschaft einen surrealen Charakter verleiht. Vielleicht sehen Sie auch Zebras, Oryxantilopen und Springböcke. Anschließend besuchen Sie eine Erdmännchen-Kolonie, wo Sie Gelegenheit haben, diese possierlichen Tiere intensiv zu beobachten. Sie sind dafür berühmt, dass sie gern auf einem Aussichtspunkt stehen und Wache halten, mitunter klettern sie dazu auch einfach auf anwesende Besucher. Für eine Mittagspause kehren Sie ins »Planet Baobab Camp« mit seinem erfrischenden Pool zurück. Nachmittags entdecken Sie einige Facetten der heutigen afrikanischen Kultur bei einem Rundgang durch das Dorf Gweta. Sie besuchen die örtliche Grundschule, den Open-Air-»Gerichtshof«, den zentralen Dorfplatz sowie den Cattle Post, einen Rinderkral, und bekommen einen Eindruck davon, welchen Wert und Symbolcharakter Rinder für die Batswana haben. Eventuell treffen Sie auch den Medizinmann. Übernachtung wie am Vortag.
F M
7. Tag - Von den Makgadikgadi-Salzpfannen über Maun zum Moremi-Wildreservat:
Sie fahren nach Maun und können einen Rundflug über das Okavango-Delta unternehmen (optional). Es ist ein besonderes Erlebnis, diese wundersame Wasserwelt aus der Vogelperspektive zu betrachten und Elefantenherden durch das Delta ziehen zu sehen. Die Reise führt anschließend weiter durch unwegsames Gelände zur »Mankwe Bush Lodge« am Rande des Moremi-Wildreservats. In der Nähe der Lodge befindet sich eine Wasserstelle. Sie haben also auch hier Gelegenheit, Tiere zu beobachten. Von der Terrasse der komfortablen Hauszelte mit jeweils eigenem Bad schauen Sie in die weite Buschsavanne. Nach dem Abendessen können Sie
sich von den nächtlichen Geräuschen in diesem wildreichen Gebiet verzaubern lassen.
F A
8. Tag - Moremi-Wildreservat im Okavango-Delta:
Der zweitägige Ausflug ins Moremi-Wildreservat wird Sie begeistern. Frühmorgens geht es mit offenen Allradfahrzeugen in Richtung Okavango-Delta. Dieses grüne, nahezu unberührte Paradies
verdankt sich großen Wassermassen und strengen Schutzmaßnahmen und ist für den Artenreichtum seiner Wildbestände, z.B. für die großen Elefanten- und Büffelherden sowie sämtliche Raubtierarten des südlichen Afrikas, bekannt. Nach einer ersten Safari erreichen Sie Mboma Island im Herzen des Moremi-Wildreservats. Zunächst erleben Sie das Okavango-Delta auf einer 2-stündigen Fahrt im traditionellen Mokoro (Einbaumkanu). Anschließend fahren Sie per Motorboot durch klare Lagunen und Wasserwege, deren Ufer dicht mit grünem Papyrus bewachsen sind. Die artenreiche Vogelwelt beherrscht die akustische Kulisse auf Gadikwe Island und setzt Farbtupfer in der Landschaft, denn hier herrschen ideale Brutbedingungen. Hobbyornithologen kommen voll auf ihre Kosten. Bei Sonnenuntergang erreichen Sie »Mboma», das mitten im Moremi-Wildreservat liegt. Um die Unberührtheit der Landschaft zu erhalten, sind hier nur provisorische Camps erlaubt. Deshalb übernachten Sie in einfachen Zelten, die mit stabilen Betten ausgestattet sind. Für jeweils zwei Zelte stehen eine Buschtoilette und eine simple Buschdusche zur Verfügung.
F P A
9. Tag - Moremi-Wildreservat und Khwai-River-Gebiet:
Nach dem Frühstück im Busch fahren Sie im offenen Geländewagen zu den Hippo Pools, wo mit ziemlicher Sicherheit Flusspferde anzutreffen sind. Unvorstellbar große Wassermengen bringt der mächtige Okavango hierher, so dass z.B. Mopane, sonst in Afrika meist zierliche Büsche, hier zu
gigantischen Bäumen werden. Auch Gräser und andere nahrhafte Pflanzen gedeihen üppig und bilden so die Grundlage für ein reges Tierleben. Sie fahren in das Khwai-River-Überflutungsgebiet, wo Sie u.a. Löwen, Büffel und Lechwe-Antilopen beobachten können. Hier verlassen die Flusspferde manchmal auch tagsüber das kühle Nass und sind in ihrer ganzen Pracht zu sehen. Zurück geht es dann wieder zur Ihnen bereits bekannten »Mankwe Bush Lodge«.
F P A
10. Tag - Vom Moremi-Wildreservat in die Kalahari:
Heute verlassen Sie das Okavango-Delta und fahren in die Kalahari. Am frühen Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft. Die »Dqae Qare Game Farm« liegt nahe Ghanzi und wird von den dort lebenden Ncoakhoe-San geführt. Die Farm war eine Spende der dänischen Regierung, die den San damit ein Stück ihres ursprünglichen Lebensraums zurückgab. Das erfolgreiche Projekt, in dem die San die Besucher mit ihrer Kultur bekannt machen, ist inzwischen von Spendengeldern unabhängig und stellt für die Gemeinde eine wichtige Einkommensquelle dar. Das ehemalige Farmhaus wurde zu einem einfachen Gästehaus im afrikanisch-rustikalen Stil umgebaut. Nach dem Abendessen führen die San am Lagerfeuer traditionelle Tänze vor.
F A
11. Tag - Kalahari:
Am Morgen begleiten die San Sie auf einem Spaziergang und geben Ihnen weitere Einblicke in ihre
Kultur und Traditionen. Sie werden in die Kunst des Spurenlesens eingeweiht und lernen, wie man besondere Pflanzen in der Kalahari findet und welche Heilkräfte diese haben. Anschließend fahren Sie nach Namibia zum »Kalahari Bush Breaks Guesthouse«. Von den aus Naturstein gebauten, strohgedeckten Bungalows und den architektonisch interessanten Zimmern im
dreistöckigen Haupthaus blickt man in die typische Kalahari-Landschaft. Diese Halbwüste zeichnet sich durch extreme Temperaturunterschiede aus. Verhältnismäßig viel Niederschlag führt zu ausreichender Vegetation, andererseits gibt es über viele Tausend Quadratkilometer kein Oberflächenwasser. Dennoch leben hier zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Die freundlichen Besitzer Elsabe und Ronnie Barnard und das gute Essen machen den Aufenthalt im Gästehaus besonders angenehm. Am späten Nachmittag erkunden Sie die Kalahari während eines 2-stündigen Spaziergangs auf der Farm »Elandsbult«.
F A
12. Tag - Von der Kalahari zur »Onjala Lodge«:
Am Vormittag fahren Sie zur nordöstlich von Windhoek gelegenen »Onjala Lodge«. Die reizvolle Landschaft, die gastfreundliche Atmosphäre und die gute Küche bilden den idealen Rahmen, um die Eindrücke der letzten Tage wirken und die Reise ausklingen zu lassen. Die Lodge mit ihren individuell eingerichteten Zimmern ist phantasievoll in die Landschaft integriert und aus Naturmaterialien errichtet. Sie verfügt über einen großen Swimmingpool und einen kleinen Pool mit Wasserfall. Ihr Reiseleiter verabschiedet sich von Ihnen. An den folgenden beiden Tagen werden Sie von dem freundlichen, Deutsch sprechenden Team der Lodge betreut.
F A
13. Tag - »Onjala Lodge«:
Bei schönem Wetter unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang im afrikanischen Busch. Die
»Onjala Lodge« liegt in der für Namibia typischen Landschaft mit weiten Ebenen und vereinzelten kleinen Gebirgsformationen. Auf angelegten Wegen können Sie die afrikanische Buschsavanne erkunden. Entlang eines Wanderpfads sind heimische Pflanzen gekennzeichnet, deren Besonderheiten beschrieben werden. Optional können Sie an einer Safari zu Pferd teilnehmen.
Am Nachmittag geht es auf eine ca. 2-stündige Safari im offenen Geländewagen durch den Wildpark der Lodge. Sie können die hier lebenden Oryxantilopen, Springböcke, Kudus, Strauße und mit etwas Glück auch Bergzebras oder Giraffen beobachten. Nach dem in der Regel spektakulären Sonnenuntergang können Sie von Ihrem Balkon oder durch ein Teleskop den
gigantischen Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre bestaunen. Übernachtung wie am Vortag. F M A
14. Tag - Abflug von Windhoek:
Nach einem gemütlichen Morgen in der »Onjala Lodge« werden Sie am späten Vormittag zum Flughafen von Windhoek gebracht, von wo aus Sie nach Johannesburg und weiter nach München fliegen. F
15. Ankunft zu Hause
Am Morgen Landung in München und Weiterreise zum Heimatort.
F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen