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Nxai Pan Camp - Nxai Pan Nationalpark

Unterkünfte Nxai Pan Nationalpark

Nxai Pan Camp liegt im gleichnamigen über 2.500 km² großen Nationalpark und grenzt nördlich an die Makgadikgadi Salzpfannen.

Der Staat Botswana hat 1970 ein 1.676 km² großes Gebiet der Nxai Pan als Wildreservat eingerichtet und dieses 1992 auf die heutige Größe von 2.578 km² erweitert und zum Nationalpark erklärt. Das Gebiet war vor einigen tausend Jahren zusammen mit dem Okavango Delta, den Makgadikgadi Salzpfannen und Lake Ngami ein Teil der großen Seen, die Zentral Botswana bedeckten.

Nachdem David Livingstone im 19. Jahrhundert das Gebiet bereiste, folgten ihm bald Händler und weitere Forschungsreisende, wodurch diese Region zu einer der bekanntesten Handelsrouten in Botswana wurde. Die Kgama Kgama Becken in der Mitte des Parks hatte zu der Zeit permanent Wasservorkommen, wodurch die Reisenden dort ihre Wasservorräte auffüllen konnten.

Im Jahr 1861 bereiste der bekannte Maler Thomas Baines das Land und malte eine Gruppe ungewöhnlicher Baobab Bäume. Diese Bäume sind seither als “Baines Baobabs” bekannt und liegen im Süden des National Parks – ca. 2 Stunden vom Camp entfernt. Andere Maler, darunter auch Prinz Charles, wurden ebenfalls von diesen Baobabs verzaubert.

Die Nxai Ebene (Pfanne) ist ca. 40 km² groß und ein fossiler Rest eines Sees, der hauptsächlich aus Grasland besteht, mit vereinzelten Schirmakazien und Mopane Wäldern im Norden. Während der Hauptregenzeit November bis März ist das Gebiet mit Gras bedeckt und ähnelt der Landschaft in der Central Kalahari.

Bekanntheit erlangte Nxai Pan zudem durch den weltbekannten Dokumentarfilm “Roar”, in dem Tim Liversedge in Zusammenarbeit mit National Geographic den spektakulären Territorialkampf zwischen einem alternden Löwen und seinem jungen Herausforderer filmte.

Nxai Pan Nationalpark ist bekannt für seine riesige Springbok Population. Während der Sommer-Regenzeit migrieren zudem große Zahlen an Oryx Antilopen, Gnus, Giraffen und Elefanten in das Gebiet sowie tausende Zebras, die in dieser Zeit ihre Kälber zur Welt bringen. Regelmäßig können auch Elen- und Kuhantilopen beobachtet werden.

Die große Anzahl an Antilopen und Zebras zieht entsprechend viele Raubtiere an, wie Löwen, Geparden, Tüpfelhyänen, Braune Hyänen und Schakale. Ebenso werden regelmäßig die vom Aussterben bedrohten Wildhunde und Leoparden gesichtet.

Während der Regenzeit können auch zahlreiche Vogelarten beobachtet werden. Im Winter herrschen angenehm warme Tagestemperaturen, die aber in der Nacht stark abkühlen – entsprechend warme Kleidung ist dringend erforderlich. Die Safariaktivitäten werden in Begleitung erfahrener Ranger und Spurenleser in offenen Geländewagen (mit Sonnendach) durchgeführt, oder auch zu Fuß auf kurzen Buschwanderungen. 

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