1. Tag: EUROPA – ANTANANARIVO - ANTSIRABE
Empfang am Internationalen Flughafen und Transfer in die Stadt. Dann Beginn der Fahrt in den Süden, erste Etappe Antsirabe. Zimmerbezug im Hotel: Am Nachmittag Stadtrundfahrt in Antsirabe, einer Stadt, die auch "Stadt des Wassers" genannt wird, aufgrund ihrer vielen Warmwasser - quellen, aber auch aufgrund ihrer zwei Kraterseen. Besuch des Sees Andraikiba und einer Halbedelsteinschleiferei. In Antsirabe gibt es viele Rikschas. Übernachtung im Hotel.
2. Tag: ANTSIRABE - RANOMAFANA
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Ranomafana. Kleine Pause in Ambositra für den Besuch einiger Ateliers und Boutiquen der "Zafimaniry"- Kunst, Spezialisten in Holzskulpturen und Holzminiaturen. Weiterfahrt nach Ranomafana, dann Zimmerbezug im Hotel. Vor dem Abend, kleiner Nachtwanderung der Strasse entlang zur Entdeckung der nachtaktiven Tiere. Zurück zum Hotel.
3. Tag: RANOMAFANA-FIANARANTSOA
Frühstück, danach ein morgendlicher Besuch des am Namorona Flusses gelegenen etwa 40'000 Hektaren grossen Nationalparkes mit seiner Fauna und Flora, worunter der Rotbauchlemur, der Rotstirnlemur, und der erst 1986 entdeckte Goldene Bambuslemur. In diesem Nationalpark gibt es über 100 Spezies von Vögeln, worunter 68 in Madagaskar endemisch sind, dann diverse Farnarten, Moose, Orchideen und Riesenbambus. Anschliessend dann Fahrt nach Fianarantsoa. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: FIANARANTSOA-RANOHIRA
Nach dem Frühstück Fahrt nach Ranohira mit einem Halt in Ambalavao, um die Weinkeller zu besichtigen, die den Ruf des Weines der Betsileo- Gegend ausmachen. Anschliessend Besichtigung der Herstellung des Antemoro- Papiers: ein Papier, das aus der Rinde des Havoha- Baumes hergestellt wird, nach einer Methode, die die Araber einstmals hinterlassen haben (Sonntags nicht möglich). Etwa 12km nach Ambalavao gibt es dann einen weiteren Halt, um das kleine Reservat Anja zu besichtigen; dort können Katta Lemuren in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Schliesslich dann Weiterfahrt nach Ranohira, Übernachtung im Hotel.
5. Tag: RANOHIRA
Morgendlicher Besuch des Isalo- Parks: seiner ruinenförmigen Massive, seiner aussergewöhnlichen Fauna und Flora, worunter auch der Pachypodium- was wörtlich Elefantenpfote heisst. Diverse endemische Pflanzen, aber auch Lemuren. Zurück ins Hotel am Ende des Nachmittags. Unterwegs noch einen Besuch beim "Fenster", wo man die Schönheit des Sonnenunterganges bewundern kann. Übernachtung im Hotel.
6. Tag: RANOHIRA - BEZA
Nach dem Frühstück Fahrt über eine gerade Strasse, vorbei an hohen Büschen und kleinen Kaktuswäldern, unterbrochen von einigen typischen Grabstätten des Mahafaly- Stammes. In Andranovory verlassen wir die Nationalstrasse No. 7, fahren der Nationalstrasse 10 entlang bis Betioky, dann auf einer Piste bis zum Nationalpark von Beza. Übernachtung im Zelt.
7. Tag: BEZA - TSIMANAMPETSOTSA
Nach dem Frühstück morgendlicher Besuch des Parkes auf der Suche nach Sifakas, Kattas, Tenrecs und Schildkröten, anschliessend Fahrt nach Ambola nahe Tsimanampetsotsa. Abendessen und Übernachtung im Hotel. Mit etwas Glück können Sie hier auch Buckelwale sehen vom Juli bis September.
8. Tag: TSIMANAMPETSOTSA - ITAMPOLO
Am Morgen Besuch des Nationalparkes von Tsimanampetsotsa, dort können Sie einige sehr alte Exemplare von Baobab Bäumen sehen (einer soll um die 3000 Jahre alt sein), ferner einer Grotte mit blinden Fischen, und einem untiefen Salzsee, wo oft rosarote Flamingos zu sehen sind. Auf einer Sandpiste nahe der Küste geht es weiter südlich bis Itampolo, unterwegs können mit etwas Glück Schildkröten gesehen werden sowie die typische karge Vegetation dieser Gegend. Abendessen und Übernachtung im einfachen Hotel.
9. Tag: ITAMPOLO - LAVANONO
Weiter auf schlechter Strasse und Sand- und Steinpiste nahe der Küste; unterwegs Durchquerung des Linta Flusses. Dieser Teil ist wohl der ermüdendste auf dieser Tour und fordert den Teilnehmern und dem Fahrzeug einiges ab. Weiterfahrt bis Lavanono, einem kleinen Ort am schönen Strand, dort sieht man auch öfters Windsurfer. Übernachtung im einfachen Hotel.
10. Tag: LAVANONO – CAP SAINTE MARIE - FAUX CAP
Weiter auf schlechter Strasse zum Faux Cap. Unterwegs kann auf Wunsch ein Besuch des Nationalparks von Cap Sainte Marie gemacht werden, dem südlichsten Zipfel Madagaskars. Hier in dieser Gegend gab es viele Riesenvögel (Aepyornis), man findet auch heute noch manchmal intakte und defekte riesige Eier desselben, ferner Schildkröten, Vögel etc.. Anschliessend weiter auf der Sandpiste nach Faux Cap. Übernachtung im einfachen Hotel am schönen Strand, der an einer natürlichen Lagune ist.
11. Tag: FAUX CAP - BERENTY
Fahrt auf zT schlechter Piste und dann schlechter Nationalstrasse über Ambovombe bis nach Berenty, die Strasse wird zum Schluss hin wieder besser, hat aber viele Löcher. Übernachtung im Hotel.
12. Tag: BERENTY - FT. DAUPHIN
Am Morgen Besuch des bekannten privaten Reservates von Berenty mit seinen Katta- und Sifaka-Lemuren etc. Am Nachmittag Fahrt nach Ft. Dauphin, Übernachtung im Hotel.
13. Tag: FORT DAUPHIN
Am Morgen Ausflug nach der Bucht von Lokaro. Am Nachmittag Fahrt ans Meer zurück nach Fort Dauphin. Übernachtung im Hotel.
14. Tag: FT. DAUPHIN - ANTANANARIVO
Nach dem Frühstück morgendlicher Besuch des Nahampoana Reservates, ein privates Reservat mit Lemuren, etwa 7km von der Stadt. Am Nachmittag dann Transfer zum Flughafen und Flug zurück nach Antananarivo. Empfang und Transfer in die Stadt, Übernachtung im Hotel.
15. Tag: ANTANANARIVO - EUROPA
Am Morgen Ausflug nach Ambohimanga, dem "blauen Hügel", ein merkwürdiger Hügel, welcher damals die heilige Hauptstadt des Merina-Königreiches war. Am Nachmittag dann Besuch eines Marktes mit Madagassischem Kunsthandwerk, um letzte Souvenirs zu erstehen. Transfer zum Flughafen und Abflug Richtung Europa, Ankunft dort am darauffolgenden Tag.
Anmerkungen: diese Tour wird idealerweise in einem Konvoi von zwei oder mehr Fahrzeugen durchgeführt (min. 4 Pax), denn wenn das Fahrzeug eine Panne haben sollte im tiefen Süden, wird eine Reparatur sehr lange dauern, denn die nächste Stadt und das nächste Mobiltelefon Netz sind mind. zwei Tage Fahrt entfernt, es gibt dort auch kaum Verkehr, und bis das Fahrzeug repariert ist oder ein Ersatzfahrzeug vor Ort, kann es Tage dauern. Die Hotels im tiefen Süden sind zt sehr einfach, zt ohne fliessendes Wasser, und Sie sollten Essensvorräte mitbringen sowie viel Trinkwasser (wir können Ihnen dabei helfen)
Es wäre auch möglich, die Tour noch zu verlängern und von Fort Dauphin mit dem Geländewagen dem Osten entlang zu fahren, über Sandravinany, Vangaindrano, Farafangana nach Manakara, und von dort nach Tana zurück.
Es wäre auch möglich, als andere Version die Reise ab Tana bis Tuléar anders zu machen, nämlich so: Tana – Miandrivazo – Morondava – Belo sur mer – Morombe – Salary bay – Ifaty – Tuléar, und dann die Tour weiter zu machen wie oben.