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Sambia

Sambia liegt auf einem über tausend Meter hohen Plateau, das von tiefen Tälern und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es zahllose spektakuläre Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesi die berühmtesten sind.

Sambia wird durch zwei Flusssysteme geprägt: Dem Einzugsgebiet des Sambesi nach Süden und dem des Kongo nach Norden.

Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias Südgrenze zu Namibia, Botsuana und Simbabwe (Viktoriafälle), wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.

Sambia hat mildes tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemäßigte Temperaturen aufweist (Kalttropen). Es gibt drei Jahreszeiten:

Eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27 °C. In den Monaten Juni und Juli können die Morgentemperaturen auf 10 °C und die Nachttemperaturen auf 4,5 °C absinken.

Eine heiße Trockenzeit im Oktober und November mit Temperaturen zwischen 24 und 32 °C.

Eine heiße, schwüle Regenzeit von Dezember bis April mit heftigen tropischen Stürmen. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Zeit zwischen 27 und 38 °C. Tagsüber wechseln sich sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab.
Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes sind Savannen.

Es gibt neunzehn Nationalparks in Sambia, von denen aber viele nicht gepflegt werden und nur wenige Tiere enthalten. Andere haben eine zahlreiche Tierwelt und sind daher bei den Touristen beliebt.

Die normale Sambia-Safari umfasst Livingstone, Lusaka, Luangwa und ein paar Lodges, also die imposanten Victoriafälle, das idyllisch Mosi-oa-Tunya, den enorm tierartenreichen Südluangwa-Nationalpark, die Hauptstadt und ein bißchen kolonialen Lifestyle. Außerhalb dieser leicht zu bewältigenden Südroute mit geteerten Straßen ohne all zu vielen Schlaglöchern steigen die Anforderungen entweder an Organisation oder an Ausrüstung erheblich. Der Lochinvar-Nationalpark kann noch als Abstecher von der Südroute eingeplant werden, auch Itezhi Tezhi mit Kafue-Nationalpark oder Kasanka-Nationalpark. Das hängt zumeist davon ab, ob die Safari für ein oder für zwei Wochen gebucht worden ist. Der Besuch aller anderen Parks gehört in den Bereich der Individualreise. Die kann in Lusaka organisiert werden, wo die kleinen Lodges, die Bedingungen und die Straßen bekannt sind. Die Liuwa-Auen lohnen nur im November/Dezember und verlangen einiges an Landeserfahrung. Nyika ist nur etwas für alpine Wanderer, Sioma-Ngweizi-Nationalpark nur etwas für Jäger, Nordluangwa-Nationalpark nur etwas für Zoologen. Jeder kann sie auf eigene Faust besuchen, was entweder ein richtig gute Ausrüstung verlangt oder wie neuerdings bei Fahrradtouristen auch eine beachtliche Leidensfähigkeit für Hunger und Durst. Man darf die Erwartungen nur nicht zu hoch stecken, denn diese Gebiete sind nicht nur schwierig zu erreichen und oft nur mit lokalen Herbergen versehen, sondern auch stark gewildert und ohne Infrastruktur in den Parks. Der Tourismus reicht nicht aus, um die Einkommen vor Ort zu generieren, die Erhaltung und Ausbau der Parks in der Bevölkerung absichern.

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