Giraffe

5 Fakten, die du über ein Dikdik wissen solltest

Dik Dik

Eines der niedlichsten Tiere Afrikas ist das kleine Dikdik – nicht umsonst mussten wir eine unserer Kleingruppenreisen nach Namibia so nennen.

Aber nur wenige bekommen eines zu Gesicht, denn zu viele Gefahren lauern bei Tageslicht – auf zu vielen Speisezetteln steht es. Du hast noch nie von einem Dikdik gehört? Dann wird es Zeit, mehr über die Zwergantilope zu erfahren.

1. Das Dik Dik ist ein wahrer Mini unter den Antilopen

Die afrikanische Zwergantilope wird nur etwa 40 Zentimeter groß und wiegt zwischen drei und sieben Kilogramm. Damit ist sie nur wenig größer als ein Hase. Dieses schlanke und zierliche Tier verzaubert mit seinen großen Augen mit langen Wimpern und einer rüsselartigen Nase. Die Männchen erkennt man an ihren kurzen spitzen Hörnern. Trotz seiner geringen Größe ist das Dikdik aber immer noch nicht die kleinste Antilopenart – diesen Titel beansprucht das Kleinstböckchen, das mit einer Schulterhöhe von bis zu 25 Zentimetern das kleinste aller Hornträger ist. Seine Heimat ist Westafrika.

Dik Dik in Tansania

2. Welche Unterarten des Dikdik gibt es?

Neben dem Eritrea Dikdik und dem Silber Dikdik, die im Norden Afrikas beheimatet sind, leben im südlichen und östlichen Afrika das Günther Dikdik und das Kirk oder Damara Dikdik.  Das Günther Dikdik findet ihr im südlichen Äthiopien, Somalia und Uganda, während das Kirk Dikdik  in Tansania, dem südwestlichen Angola und in Namibia zuhause ist. Hier wird es auch das Damara Dikdik genannt. In Kenia können euch übrigens auch beide Arten begegnen.

3. Woher hat das Dikdik seinen Namen?

Das Dikdik ist scheu und ängstlich. Ist es auf der Flucht, läuft es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer die Stunde im Zickzack und macht dabei ein Geräusch durch die Nase, das klingt, als würde es „dik dik“ rufen. Daher hat es seinen Namen. Bei Jägern ist das Dikdik übrigens genau aus diesem Grund äußerst unbeliebt – es warnt damit nämlich auch größere Tiere vor Gefahr.

4. Wie lebt das Dikdik?

Das Dikdik bewohnt trockene Steppen und Halbwüsten und braucht Sträucher in seiner Umgebung, die ihm genügend Schutz bieten – und Schutz hat es auch bitter nötig.  Denn die kleine Antilope steht auf dem Speisezettel fast aller Raubtiere. So gehören auch Leoparden, Geparde, Schakale, Adler, Warane und Riesenschlangen zu seinen Feinden. Allerdings verfügen es über einen sehr guten Geruchssinn und ein hervorragendes Hör- und Sehvermögen und ist sehr schnell, wenn es sich in Gefahr wähnt. Somit hat es eine gute Chance seinen Feinden zu entkommen. Das Dikdik selbst ernährt sich dagegen von Laub, Gräsern, Früchten und Blüten. Wasser braucht es keines, das nimmt es über die Nahrung auf.
Mit seinen großen Tränendrüsen markiert die kleine nachtaktive Antilope ihr Territorium, geht Revierkämpfen aber weitestgehend aus dem Weg.

5. Das Dikdik ist kein Herdentier

Entgegen vieler anderer Antilopenarten ist das Dikdik nur mit einem Partner unterwegs, und das sein Leben lang – in freier Wildbahn sind das etwa vier Jahre.
Gemeinsam durchstreift das Paar die baumreiche Umgebung und ist dabei permanent auf der Suche nach Nahrung. Ein Weibchen bringt nach einer Tragezeit von etwa 170 Tagen immer nur ein Junges zur Welt, das mit ca. sieben Monaten ausgewachsen und dann vom Vater vertrieben wird.

sitzendes Dik Dik

Das Dikdik gehört übrigens nicht zu den gefährdeten Arten in Afrika, wird aber dennoch stark gejagt. Das Fleisch und die Haut dieser kleinen Antilope sind begehrt und so sieht sich besonders von Menschen bedroht. Zu ihrem Glück ist sie nicht so leicht zu entdecken und so wird auch nicht jedem Afrika-Reisenden vergönnt sein, ein Dikdik zu beobachten.

Habt ihr trotzdem Lust den kleinen Überlebenskünstler einmal in seiner Heimat zu besuchen?
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Hier geht es zu unseren Namibia-Reisen, Kenia Reisen und Tansania-Reisen.

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