Giraffe

Endlich wieder Afrika - Susanne unterwegs in Tansania


Nachdem viele unserer Kunden trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – der anhaltenden Situation in Deutschland total begeistert von ihren verschiedenen Afrika-Reisen heimgekehrt sind, hieß es Ende November dann auch endlich für mich wieder Koffer packen und ab nach Afrika! Genauer gesagt nach Tansania, der Sonne, der Wärme, den Tieren und der entspannten Zeit an der frischen Luft entgegen.

KLM bringt mich über Amsterdam nach Kilimanjaro, wo auf die übliche afrikanisch-spontane Art für die Ankunft des einzigen Fliegers an diesem Abend drei Tische vor die Ankunftshalle des Flughafens gebracht werden, an dem die für die Einreise benötigten Gesundheitsbögen kontrolliert und Fieber gemessen wird. Alles palletti – die Reise kann starten!

Arusha Nationalpark und Mount Meru

Mein erstes Ziel ist der häufig und völlig zu Unrecht unterschätzte Arusha Nationalpark. Hier, in der relativ niederschlagsreichen Region zwischen Mount Meru und Mount Kilimanjaro, ist man von üppigen Regenwäldern, Savannen, Seen und Flussläufen umgeben, für mich ein idealer Ort, um nach der langen Reise erst einmal anzukommen. Die Luft ist erfüllt vom Vogelgezwitscher, vom nahen Dorf weht am Morgen ein wenig Gesang herüber, ich bin sofort tiefenentspannt.
Der Arusha Nationalpark lässt sich auf verschiedene Arten erkunden und weil ich noch einige Safaris im Land Cruiser vor mir habe, freue ich mich auf den geplanten Ranger-Walk. Zusammen mit Joseph, einem sehr erfahrenen Ranger, machen meine Mitreisenden und ich uns zu Fuß auf den Weg durch den Park. Vorbei an Warzenschweinen, Büffeln und Giraffen führt unser Weg zu einem der vielen kleinen Wasserfälle, die es hier im Park gibt. Löwen sucht man hier im Park übrigens vergeblich, bei einer Fußsafari äußerst vorteilhaft, dafür kann man die schwarz-weißen Colobusaffen und Diademmeerkatzen (Blue Monkeys) in den Bäumen entdecken. Hin und wieder weht mir ein Hauch Pfefferminz um die Nase und ich muss feststellen, dass die hier wild wachsenden Pflanzen deutlich größer sind als die in meinem Garten zuhause.
Etwas mehr Trittsicherheit erfordert der weitere Weg zum von der hufeisenförmigen Caldera umgebenen Kraterboden, aber auch das ist mit dem passenden Schuhwerk gut machbar. Leider ist der Meru wolkenverhangen, momentan herrscht eigentlich auch die kleine Regenzeit, sodass ich nur kurz einen Blick hinauf bis zum Gipfel erhaschen kann.
Ich übernachte in der berühmten Hatari Lodge innerhalb des Nationalparks. Von der einstigen Farm von Hardy Krüger und Drehort des gleichnamigen Films lassen sich Ausflüge hervorragend planen. Mein Lieblingsplatz ist – wie fast überall – das abendliche Lagerfeuer auf dem Aussichtsdeck mit Blick auf ein Wasserloch und die weite Ebene, durch die Büffel, Zebras und Antilopen streifen.

Ins Ngorongoro Hochland

Weiter geht die Reise durch das belebte Arusha zur O‘Ldeani Mountain Lodge im Ngorongoro Hochland. Wir passieren zahlreiche Dörfer und immer wieder treffen wir auf Massai, die am Straßenrand Honig verkaufen oder ihre Schaf- und Ziegenherden hüten. Anders als in manch anderem afrikanischen Land kann man hier wirklich noch authentisch gelebte Kultur und Traditionen erfahren. Mensch und Tier leben respektvoll miteinander. Wo sonst läuft ein Massai wie selbstverständlich durch eine Herde Giraffen?

Die O’Ldeani Mountain Lodge, Teil der Wellworth Collection, ist eine traditionelle im luxuriösen Kolonialstil dekorierte Lodge und bietet sich für einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region ideal an. Große Bungalows in einer weiten Gartenanlage, ein Haupthaus mit Schwimmbad, Spa, Restaurant und sogar einem Kinderspielzimmer bieten viel Platz auch für Familien. Das Personal empfängt uns herzlich und wie für diese Region üblich mit einer kleinen Massai-Vorführung. Übrigens ist vor jeder Lodge eine Waschgelegenheit mit Seife und Desinfektionslotion aufgebaut, sodass man sich nach jeder Fahrt erst einmal gründlich die Hände waschen kann, wie ich finde sehr vorbildlich!

Safari im Ngorongoro Krater

Am Morgen werde ich wieder durch das Gezwitscher der Vögel geweckt, in diesem Fall Unzertrennliche, die sich aus irgendeinem Grund hier auf der Lodge zu Scharen eingenistet haben und sich offenbar sehr wohlfühlen – verständlicherweise. Mein Höhepunkt heute ist die Fahrt in den Ngorongoro Krater. Wir starten wie üblich bei Nebel und Wolken, die morgens oft über dem Krater hängen. Nachdem wir am Tor auf einen großen tansanischen Kirchenchor treffen, der erst ein Ständchen bringt und dann uns zur Attraktion macht – jeder von uns durfte einmal mit auf ein Foto, offenbar kam der Chor aus einem sehr entlegenen Ort – dürfen wir passieren und fahren am Kraterrand langsam hinab. Schon auf dem Weg nach unten lockern sich die Wolken und mir eröffnet sich ein grandioser Ausblick. Der Ngorongoro Krater ist wirklich eine landschaftliche Schönheit, die ihresgleichen sucht. Vielleicht ist es gerade das Farbspiel durch Wolken und Sonne, die hier ein Panorama kreieren, das einfach nur traumhaft schön ist. Wir sehen Gnus, Zebras, Hippos, diverse Vogelarten (Entschuldigung an alle Ornithologen, hier kenne ich mich leider noch nicht gut aus…) und am Ende sogar ganz kurz ein Nashorn. Das hatte sich aber wirklich gut versteckt. Auf dem mittig gelegenen Lake Magadi tummeln sich noch einige Flamingos, das wirklich große Aufkommen jedoch findet man meist eher im Norden des Landes am Lake Natron. Die Reise geht weiter durch die Ngorongoro Conservation Area bis wir die Serengeti erreichen, dem nächsten Ziel meiner Reise.

Die unendlichen Weiten der Serengeti

Das Wort „unendliche Weiten“ klingt eigentlich schon sehr abgedroschen, ist aber tatsächlich die wörtliche Bedeutung des Namens und trifft hier nun einmal den Nagel auf den Kopf. Ich kann mich nicht erinnern, wo sonst der Horizont so fern scheint wie hier. Durchbrochen von den pittoresken „Kopjes“, den Granitfelsen, auf denen sich gerne auch mal Löwen ausruhen, bietet die Serengeti ein Paradies für jeden Naturliebhaber und Fotografen. Und sie hält eine enorme Tiervielfalt bereit. Neben den Gnus, Büffeln, Hyänen, Impalas, Thomson-Gazellen, Dikdiks, Zebras, Elefanten und Giraffen kann man hier auch Raubkatzen sehen. Allen voran die Löwen, aber auch Geparden bekommen wir vor die Linse. Die für mich besonders schöne Sichtung ist jedoch die der insgesamt drei Leoparden. Nun muss ich dazu sagen, dass ich jetzt schon seit über 20 Jahren im südlichen und östlichen Afrika unterwegs bin und in all der Zeit nur zweimal einen Leoparden während meiner Safaris gesehen habe. Und hier hält die Serengeti direkt drei Begegnungen für mich bereit. Da sage ich doch mal von ganzem Herzen Danke! Außerdem ist zu dieser Zeit die Migration, die Wanderung der Gnu- und Zebraherden, im Zentrum der Serengeti angekommen und auch vor uns überquert einmal eine große Gnuherde im Galopp die Piste, ein tolles Erlebnis!

In der Serengeti übernachte ich im luxuriösen Ole Serai Luxury Camp Seronera, das ebenfalls zur Wellworth Collection gehört. Mit nur 9 Zelten ist es wunderbar klein und privat und fügt sich auf sehr angenehme Weise in die Umgebung ein. Es ist auf einem Hügel errichtet, sodass man von seiner privaten Veranda den Blick in die Ferne schweifen lassen kann. Am besten morgens zum Sonnenaufgang bei einer Tasse Kaffee – mein zweiter Lieblingsplatz in Afrika. Die Zelte sind im eleganten Kolonialstil möbliert und wirklich mit allem ausgestattet, was man auf einer Reise braucht. Im Restaurant- und Barzelt erwartet man uns mit sehr leckeren Menüs und Getränken, eine Sache, die sich übrigens durch die ganze Reise zieht. Und mir spätestens am dritten Abend zum Verhängnis wird….

Mein Highlight – Ballonfahrt über der Serengeti

… denn am dritten Abend erwarten uns zwei Mitarbeiter von Miracle Experience, einem Ballonsafari-Veranstalter. Und fragen uns nach unserem Gewicht….
Aber alles halb so wild, es wird benötigt, um das bevorstehende Abenteuer vorzubereiten, das uns am nächsten Morgen erwartet: Eine Ballonfahrt über der Serengeti, mein absolutes Highlight und eine Premiere für mich. Bei all der Vorfreude ist mir alles egal und ich fülle nach bestem Wissen und Gewissen den Fragebogen aus...

Um 04:30 Uhr weckt mich eine nette Stimme vor dem Zelt und bei dem, was mich erwartet bin ich erstaunlicherweise sofort hellwach. Miracle Experiences holt uns an der Lodge ab und wir fahren durch die noch dunkle Serengeti zum Startplatz des Ballons. Ich hoffe auf nachtaktive Tiere aber nein, auch wir hatten nicht das Glück, ein Erdferkel zu sehen, dafür ein paar Hasen, immerhin.
Bei einer heißen Tasse Kaffee schaue ich zu, wie der Ballon für den Start vorbereitet wird. Auch das ist definitiv Teil des Erlebnisses und die Spannung steigt. Dann heißt es „Boarding“. Unser Pilot stellt sich und seinen Co-Piloten vor und verteilt uns auf die vier Kabinen im Ballon. Insgesamt ist Platz für 16 Personen. Interessanterweise liegt der Korb noch immer am Boden und anders als ich erwartet habe müssen wir auch in dieser liegenden Position in unsere Kabine steigen. Spätestens jetzt ist alle Anspannung vorbei, weil es schon ein wenig lustig ist, wie man sich da so auf seinen Platz begibt und festgeschnallt wird. Es geht los. Nach anfänglichem Holpern richtet sich der Korb auf und dann schweben wir. Ich hatte erwartet, mich vielleicht ein wenig unwohl zu fühlen, weil man so hoch oben nur in einem Korb fliegt, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Lediglich unterbrochen vom zwischenzeitlichen Rauschen der Flamme gleiten wir lautlos über die Ebenen. Wir sehen Antilopen, Giraffen, Büffel und eine Elefanten-Familie. Wir passieren einige Kopjes und tatsächlich ruhen sich zwei Löwen in der aufgehenden Sonne nach vermutlich nächtlicher Jagd darauf aus. Es liegt so viel Frieden und Freiheit in diesem Moment, ich kann es gar nicht anders beschreiben. Wir haben auch wettertechnisch wahnsinniges Glück, denn am Vor- und am Folgetag war es stürmisch, es regnete auch einmal kurz in Strömen und die Sicht war bei weitem nicht so gut. Aber für uns strahlt heute der Himmel, perfektes Ballonfahrt-Wetter.
Da dies aber tatsächlich eine sehr wetterabhängige Aktivität ist, würde ich jedem Reisenden empfehlen, die Buchung erst vor Ort zu tätigen. Die Camps und Lodges übernehmen die Organisation und es gibt auch verschiedene Anbieter in der Serengeti, sodass es normalerweise, speziell bei einem mehrtätigen Aufenthalt, kein Problem darstellt, einen Platz zu bekommen.

Nach einer doch recht holprigen Landung, was der Pilot allerdings angekündigt hatte, werden wir von den am Boden begleitenden Fahrern bereits mit einem Sekt-Empfang erwartet. Traditionell ist das eigentlich eine sogenannte „Champagne Celebration“, die daher rührt, dass die ersten Ballonfahrer als eine Art Gastgeschenk für die Einheimischen Champagner mitbrachten. In Tansania wird jedoch meist Sekt und in dem Fall sogar alkoholfreier Sekt ausgeschenkt. Das Wort „Champagner“ sollte man hier also nicht so wörtlich nehmen.

Zwischenstopp in der Manyara Region

Die drei Nächte in der Serengeti sind im Nu vergangen und mein nächstes Ziel ist die Manyara-Region. Noch einmal zeigen sich uns die Tiere der Serengeti und der Ngorongoro Conservation Area in ihrer vollen Pracht. Wir passieren wieder kleine Städtchen und wer mag, kann hier gut das ein oder andere Souvenir für die Heimreise erwerben. Allerdings sollte man ein wenig mit den Verkäufern handeln. Ich verbringe die Nacht in der Lake Manyara Kilimamoja Lodge, einer hochwertigen Lodge im Bergland mit tollem Ausblick. Wie alle Wellworth-Unterkünfte ist auch diese Lodge im luxuriösen Kolonialstil eingerichtet mit großen und übrigens sehr bequemen Betten, freistehender Badewanne sowie Innen- und Außendusche im Bad und einer großen Veranda mit bequemem Hängestuhl und weiteren Sitzmöglichkeiten. Sie eignet sich bestens für einen Ausflug in den Lake Manyara Nationalpark, was wir aus Zeitgründen aber leider ausfallen lassen. Stattdessen darf ich einen Baum pflanzen auf der Anlage der Lodge, wie ich finde eine sehr schöne Idee, den Gast willkommen zu heißen und einzubinden. Und ein Grund mehr, wiederzukommen, denn ich muss ja sehen, ob er auch fleißig wächst.

Tarangire – Ort der Elefanten und Baobabs

Ein weiterer Nationalpark darf auf meiner Reise natürlich nicht fehlen, der Tarangire Nationalpark. Wie ich finde einer der landschaftlich schönsten Parks. Zwar kann er nicht mit der Weite der Serengeti mithalten, dafür findet man hier die einzigartigen Baobabs, zu Deutsch Affenbrotbäume, die dem Park eine einmalige Kulisse verleihen. Und natürlich Elefanten. Ganz viele Elefanten. Man braucht nicht viel zu fahren, wir bleiben mit unserem Fahrzeug einfach ganz lange stehen und befinden uns im Prinzip mitten in einer Elefantenherde. Elefantenkühe, Bullen, Teenies und kleine Babies, alles direkt vor unserer Nase. Auch anderen Tieren begegnen wir, wie Büffeln, Zebras, Giraffen und auch Löwen, aber irgendwie genieße ich den Anblick der Elefanten-Familien hier doch mehr. Sicher auch, weil diese Tiere auf mich persönlich eine unglaubliche Faszination ausüben und ich sie einfach für ihr Sozialverhalten bewundere.

Im Tarangire Nationalpark übernachte ich im Ole Serai Kuro Treetops, einem luxuriösen Tented Camp, und beim Anblick des Zimmers tue ich mir selbst leid… dass ich nicht länger bleiben darf. Die luxuriösen Zelte sind im Stil von Baumhäusern auf erhöhten Plattformen auf einem Hang gebaut, sodass man wieder einen Wahnsinns-Ausblick genießt. Das Camp befindet sich zum Teil noch im Bau, denn es erhält als bisher einziges Tented Camp der Wellworth-Collection ein aus Stein an den Fels gebautes, reetgedecktes Restaurant, das momentan noch nicht fertiggestellt ist. Zum Sommer 2022 wird jedoch alles fertig sein und dann auch über einen Pool verfügen. Für mich ist der Tarangire Nationalpark ein ideales Ziel für Familien und sicher auch gerne für zwei oder mehr Nächte. Von Arusha aus ist der Park gut und relativ schnell erreichbar und bietet tolle Safarierlebnisse für Groß und Klein. Außerdem gibt es mehrere Camps und Lodges im Park, für jeden Geschmack und jedes Reisebudget das Passende.

Kaffeefarmen am Mount Meru

So langsam schließt sich der Kreis für mich und ich trete die Rückreise nach Arusha an. Genauer gesagt nach Usa River. Hier besuche ich die kleine African View Lodge, Ausgangspunkt für ein paar unserer Kleingruppensafaris. Man fühlt sich sofort zuhause und so, als sei man zu Gast bei Freunden. Die Bungalowzimmer sind rustikal und landestypisch gestaltet und verteilen sich in einem traumhaften tropischen Garten. Und hier, von der extra erbauten Aussichtsplattform, sehe ich auch noch einmal den Mount Meru ohne Wolken. An meinem letzten Tag habe ich die Gelegenheit, meine Reise noch einmal durch ein besonderes Erlebnis zu bereichern: Gemeinsam mit einem erfahrenen Guide unternehme ich eine kleine Wanderung von der Lodge durch den Ort zu einer kleinen Kaffeefarm. Es geht vorbei an Gemüse- und Obstgärten, Kressefeldern und Viehställen. Ich sehe Ananaspflanzen, Bananenstauden, Avocado- und Mangobäume und Auberginenpflanzen. Der Wettergott ist mir schon wieder wohlgesonnen, zwar hat es in der Nacht noch einmal kräftig geregnet, jetzt aber strahlt die Sonne schon wieder vom Himmel. Nach etwa 1,5 Stunden Wanderung erreichen wir die kleine Farm von Mama Sofia. Zwar ist die Ernte schon vorbei, aber trotzdem findet mein Guide noch einige vereinzelte Kaffeebohnen an den Sträuchern und zeigt mir, wie die Steinfrucht in frischem Zustand eigentlich aussieht. Dann darf ich selbst einmal in einer Art großem Mörser die bereits von der äußeren Schale befreiten getrockneten Bohnen stampfen. Aber Mama Sofia muss doch eingreifen, sonst wären wir vermutlich heute noch nicht fertig. In Windeseile und mit geübten Handgriffen hat sie die Bohnen von der dünnen Haut befreit, röstet sie über offenem Feuer, zermahlt sie erneut in dem Mörser zu feinstem Kaffeepulver und brüht uns frischen Kaffee auf. Lecker! So schmeckt also bester Arabica Kaffee quasi erntefrisch.
Nach einem traditionellen lokalen Mittagessen setzen wir die Wanderung fort in einen kleinen Regenwald und ich sehe noch einmal die buschig-weißen Schwänze der Colobusaffen von den Bäumen hängen, passend zur Jahreszeit fast wie Weihnachtsschmuck.

Dann heißt es leider Abschied nehmen. Abschied von meiner Safari für alle Sinne. Warum für alle Sinne? Weil ich Afrika endlich wieder riechen konnte, diese besondere, manchmal nach verbranntem Holz und dann auch mal nach Pfefferminz riechende Luft (oder nach „natural perfume“ wenn man am Hippo-Pool vorbeifährt…). Ich konnte Afrika hören, wenn in der Nacht die Löwen oder Hyänen brüllten und am Tag die Massai sangen. Ich konnte Afrika fühlen, unter meinen Sohlen bei den Wanderungen aber auch auf den Pisten während der Safarifahrten, und ich konnte Afrika schmecken in Form des überall hervorragenden Essens und des guten Kaffees. Aber vor allem konnte ich Afrika endlich wieder sehen.

Und keine Frage – das war nicht das letzte Mal, ich komme wieder.

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