Giraffe

Afrika Reise Blog - Urlaub mit Venter Tours

Das perfekte Bush & Beach-Erlebnis...


... mit unserer Mitarbeiterin Christin im April 2016 in Südafrika unterwegs.

Nachdem ich ja nun im Dezember gerade erst auf Info-Tour in Südafrika unterwegs war, hatte ich nicht erwartet, dass mein Afrika-Fieber so schnell und rapide wieder ansteigen würde. Und doch passierte es…

Somit entschloss ich mich, mit meinem Freund im April/Mai erneut dorthin zu reisen.
Mein Freund hatte bis dahin noch nie einen Fuß auf afrikanischen Boden gesetzt und sich bisher auch immer gedrückt - frei nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“. Daher konnte er auch bisher nie meine unglaublich große Faszination für diesen Kontinent und speziell für Südafrika verstehen. Kurzum, er musste einfach mal mit.

Ich plante also unseren ersten gemeinsamen Afrika-Urlaub und versprach ihm dafür, am Ende der Reise auch eine paar Strandtage einzubauen.
Aufgrund der guten Flugverbindung bot sich Mauritius bestens als Badeverlängerung an.

Im April ging es dann endlich los. Mit der Bahn machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Frankfurt, von wo unser Nachtflug nach Johannesburg startete. Dort angekommen, verschwendeten wir natürlich keine kostbare Zeit und flogen weiter in Richtung Kruger Nationalpark, nach Hoedspruit. Hier wurden wir bereits erwartet und mit einem Transfer zu unseren ersten Unterkunft, der Simbavati Hilltop Lodge gefahren. Auf der ca. 1-stündigen Fahrt sahen wir bereits erste Giraffen, Antilopen und einen großen Elefantenbullen an einem Wasserloch. Und mein Freund? Der hat seinen Mund gar nicht mehr zubekommen …

Giraffen in Simbavati
Elefant am Wasserloch

In der Lodge angekommen, machten wir uns frisch, aßen zu Mittag und entspannten auf unserer Terrasse mit grandiosem Blick. Voller Vorfreude brachen wir dann zu unserer ersten Pirschfahrt auf und erlebten gleich zu Anfang ein Highlight.

Wir fanden eine riesige Elefantenherde, von der wir gleich umzingelt wurden. Aufregend  und gleichzeitig ein wenig angsteinflößend, schließlich befanden sich in der Herde auch einige ganz kleine Jumbos, und Elefantenmütter können sehr aggressiv werden, wenn es um ihre Kleinen geht.

Elefantenherde
Elefanten-Jungtier

Wir fuhren weiter, beobachteten einige Giraffen und Zebras sowie ein badendes Warzenschwein. Während wir einen Stopp einlegten und unsere Sundowner Drinks und Snacks genossen, erklärte uns der Ranger den Sternenhimmel, zeigte uns das Kreuz des Südens und nebenbei leistete uns eine Hyäne Gesellschaft, nachdem Sie vermutlich von dem Geruch unserer Snacks angelockt wurde.

Südafrikanischer Sternenhimmel
Hyäne

Nach einer erneuten Pirschfahrt am Morgen machten wir uns auf zum Flughafen, holten von Avis unseren Mietwagen und fuhren in süd-östlicher Richtung nach Sabi Sands. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Vielzahl an Leoparden – und meine Mission war es, endlich mal einen Leopard in freier Wildbahn zu sehen – und ja, wir waren erfolgreich. Das Glück meinte es gut mit uns und wir sahen insgesamt zwei Leoparden.

Leopard am Termitenhügel
Leopard im Baum

Wir übernachteten in der Leopard Hills Lodge, welche bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Es war traumhaft schön dort. Wir wohnten in einem Cottage mit Terrasse und eigenem Pool. Die Lodge war super gelegen und man konnte meilenweit in die Ferne schauen. Beim Frühstück beobachteten wir eines Morgens eine riesige Büffelherde, die auf das vor der Lodge gelegene Wasserloch zu rannte. Selbst die Mitarbeiter kamen aus der Küche und schauten sich das Spektakel an.

Leopard Hills Lodge
Büffelherde erstürmt das Wasserloch

Um unser Safari-Erlebnis noch etwas zu steigern, entschieden wir uns eine Buschwanderung zu unternehmen. Der Guide erklärte uns viel über die Spurensuche, wie man sich im Busch zurechtfindet und zeigte uns kleinere Tiere am Wegesrand. Zum Ende unserer Wanderung erspähten wir noch eine kleinere Gruppe Elefanten im Flussbett, die wir dann mit sicherem Abstand beobachteten. Ein tolles Erlebnis!

Widerwillig nahmen wir nach zwei Nächten Abschied von der Lodge und setzten unsere Tour fort. Wir nutzten den Tag noch für einen kurzen Abstecher in den Kruger Nationalpark. Wir fuhren mit dem Auto über Skukuza nach Lower Sabi und anschließend wieder zurück. Ich muss sagen, dass ich doch recht erstaunt war über die vielen Tiere, die wir während unseres dreistündigen Aufenthaltes gesehen haben.

Im Kruger Nationalpark
Besondere Stimmung im Kruger Nationalpark

Als nächstes stand die Panorama Route, eines der beliebtesten Reiseziele Südafrikas, auf unserem Plan. Vom Hippo Hollow Hotel, welches sich in Hazyview befindet, machten wir uns früh um 8:00 Uhr „auf die Socken“. Leider hatte es über Nacht geregnet und somit versperrte uns zunächst der Nebel die Sicht. Wir entschieden uns, zuerst den Tom Long Pass zu fahren. Über Sabie und Ohrigstad ging es dann zum Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon weltweit und zu den Three Rondavels, den bekannten Felsformationen, die den traditionellen afrikanischen Rundhütten ähneln. Wow, was für ein wundervolles Flecken Erde! Ich bin immer noch ganz überwältigt wenn ich daran zurückdenke. Anschließend genossen wir die Aussicht durch God´s Window und stoppten an einigen Wasserfällen. Gern hätten wir uns auch noch die Bourke´s Luck Potholes angeschaut, nur leider machte uns die Zeit einen Strich durch die Rechnung.

Perfekte Ausblicke über den Blyde River Canyon

Am nächsten Tag flogen wir nach Johannesburg und nutzten den Tag, um uns gemeinsam mit einem erfahrenen Reiseleiter die Stadt und Soweto anzuschauen. Wir besuchten unter anderem das geschichtsträchtige Hector Pieterson Memorial, das Wohnhaus von Nelson Mandela, welches heute ein Museum beherbergt und genossen einen Rundum-Blick vom Top of Africa im Carlton Center.

Das Haus von Nelson Mandela
Blick vom Top of Africa im Carlton Center

Mit dem Flieger ging es dann weiter nach Mauritius. Die Insel im Indischen Ozean befindet sich vier Flugstunden von Johannesburg entfernt. Hier genossen wir unsere letzten Tage an den weißen Stränden und unternahmen einige Ausflüge. Unter anderen besuchten wir den Black River Gorges Nationalpark bei strömenden Regen. Durch einige überflutete Straßen waren manche Wege leider nicht passierbar, dennoch konnten wir uns einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen grünen Insel machen. Die Highlights bei diesem Ausflug waren die 7-Farbige Erde bei Chamarel sowie die Alexandria Wasserfälle.

Mein persönlicher Höhepunkt auf Mauritius war allerdings ein Boots- und Schnorchelausflug bei dem wir auf wilde Delphine trafen und ihnen beim Spielen zusahen.

... mit herrlichen Sonnenuntergängen

Und da ja bekanntlich alles Schöne auch mal ein Ende haben muss, verabschiedeten wir uns schweren Herzens und flogen zurück in die Heimat mit einem Koffer voller  schöner Erinnerungen.

Und mein Freund? … der, will auf jeden Fall noch einmal mit nach Südafrika 

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