Giraffe

Afrika Reise Blog - Urlaub mit Venter Tours

Die Wüstenpferde von Aus


Namibia ist von faszinierender Schönheit und ein tolles Reiseland - und wir müssen es ja wissen!
Was gibt es nicht alles zu entdecken...

....Den Etosha Nationalpark, Fish River Canyon, Swakopmund, Twyfelfontain und die Namib mit ihren riesigen, orangefarbenen Dünen – man kann gar nicht alles aufzählen.
Doch nicht nur die Landschaft ist von bestechender Schönheit, sondern auch die afrikanische Tierwelt lässt das Herz eines jeden Europäers höher schlagen.

Trotzdem haben auch Tiere, die man in Namibia nicht in freier Wildbahn erwarten würde, eine gewisse Berühmtheit erlangt – die Wüstenpferde von Aus.

Nun könnte man sagen, Pferde in freier Wildbahn seien so besonders ja nun auch wieder nicht, aber in Afrika schon, denn ursprünglich gab es im südlichen Afrika gar keine Pferde. Die wurden erst  von den Europäern importiert. Und so gibt es unterschiedliche Theorien darüber, wie die Wüstenpferde, die heute in neunter und zehnter Generation die Freiheit genießen in ebendiese gelangt sind.

Einige gehen davon aus, dass die Pferde ursprünglich zur deutschen Schutztruppe gehörten und im Ersten Weltkrieg 1915 verlorengingen, andere behaupten, dass sie  Nachkommen von freigelassenen Pferden aus der Zucht Duwisib sind. Genau wird man es wohl nie herausfinden.

Fakt ist, dass die Pferde seit etwa 100 Jahren im Süden Namibias in der Nähe von Garub (über)leben.
Das haben sie zum Teil auch dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass nach einem Diamantenfund im Jahr 1908 zwei große Sperrgebiete eingerichtet wurden zu denen niemand Zugang hatte. Hier blieben sie über 80 Jahre lang ungestört und passten sich mit der Zeit an die widrigen Bedingungen unter der heißen Sonne Namibias an.

Einst waren es nur 50 Pferde, und auch wenn viele Tiere immer wieder auftretende Dürreperioden nicht überlebt haben, ist die Zahl doch auf etwa 180 gestiegen.


Und mit ihr die Zahl der Touristen – immerhin sind die Wüstenpferde ein Symbol für absolute Freiheit. Bei Garub, etwa 20 km westlich von Aus haben Touristen die Gelegenheit, von einem Unterstand aus, die Tiere zu beobachten, die sich an der speziell für sie eingerichteten Tränke einfinden.

Doch bei aller Faszination darf nicht vergessen werden, dass die Wüstenpferde von Aus in ganz Namibia einmalig und deshalb schützenswert sind. Und so wurde 2012 die „Namibia Wild Horses Stiftung“ ins Leben gerufen, die sich deren Erhalt und Schutz einsetzt.

Kommentare (0)

Schreibe den ersten Kommentar
Neuen Kommentar schreiben
Ja, ich möchte auch den monatlichen Afrika-Newsletter bestellen.

Wir beraten Sie zu Rundreisen und Safaris in Südafrika, Botswana, Namibia, Sambia, Simbabwe, Malawi, Tansania, Kenia, Uganda, Ruanda sowie Wellnessorte am Indischen Ozean, wie Afrika Urlaub auf Mauritius, Mosambik, Madagaskar, Seychellen und Sansibar. Buchen Sie eine Erlebnisreise mit uns...