Giraffe

Mana Pools intensiv - Ein Reisebericht

Caspar Venter fotografiert auf dem Sambesi

Im Oktober startete ich von Harare auf eine epische 9-tägige Reise zu 7 der außergewöhnlichsten Camps und Lodge im Mana Pools Nationalpark. Schon auf einer meiner ersten Reisen nach Mana Pools 2014 (hier geht es zum Reisebericht) habe ich mich in diesen großartigen Ort verliebt.

 

 

Sobald man einen Fuß in den Park setzt, wird ein oft genutztes Sinnbild des „Magischen Mana“ zur Wirklichkeit – die mystischen Waldgebiete, eine wahrhaft bezaubernde und ursprüngliche Wildnis.

Der Oktober ist bekannt als heißester Monat im Südlichen Afrika, blauer Himmel und Sonne den ganzen Tag. Auch in diesem Jahr machte der Monat keine Ausnahme, eher im Gegenteil: Wir erlebten mit Temperaturen bis zu 50°C die heißeste Woche in Mana Pools.

26. Oktober – Kavinga Safari Camp

Etwa 360 km von der Hauptstadt Simbabwes entfernt erreichten wir unser erstes Ziel, das Kavinga Safari Camp. Ein junges dynamisches Team führt dieses kleine Camp mit nur 7 Zelten, das wohl eines der besten Fotoverstecke besitzt, das ich bisher gesehen habe. Besonders in den trockenen Monaten ist das nahe Wasserloch die einzige Wasserquelle weit und breit.
Nach einem sehr leckeren Braai-Dinner, dem landestypischen Barbecue, und einem der köstlichsten Desserts unserer Reise, machten wir es uns im Versteck direkt am Rand des Wasserlochs bequem. Im Verlauf des Nachmittags und während der Nacht hatten wir 10 Leoparden-Sichtungen (6 verschiedene Tiere), eine davon auf unserem Weg zum Hauptbereich der Lodge, als ein männlicher Leopard genau gegenüber dem Pfad stand. Einzigartige Szenen erlebten wir mit Leoparden und Zibetkatzen, die friedlich nebeneinander tranken, unzähligen Elefanten, Büffelherden, Löwen und Stachelschweinen.

Caspar mit Liam bei Kavinga
Kavinga Safari Camp - Pirschwanderung
Kavinga Safari Camp - Safarizelt
Kavinga - Löwe und Elefanten am Wasserloch

27. Oktober – Kanga Camp

Nach etwa 45 km Fahrt erreichten wir unser nächstes Ziel, das Kanga Camp der African Bush Camps. Kanga ist bekannt für seine „armchair safaris“, Tierbeobachtungen, die man bequem vom Aussichtsdeck aus macht, während eine Vielzahl an Tieren zum Wasserloch kommt, um zu trinken. Auch hier wird das Wasserloch künstlich befüllt und ist damit die einzige Wasserquelle für viele Kilometer. Hier erlebt man mit Abstand die intensivste und nächste Begegnung mit Elefanten, die buchstäblich nur eine Armlänge entfernt trinken.

Kanga Camp - Caspar mit Elefanten
Kanga Camp - Armchair Safari
Kanga Camp - Leopard bei Nacht
Kanga Camp - Warzenschweine nehmen Schlammbad

28. Oktober – Camp Mana

Es dauerte nicht einmal eine Stunde, um vom Kanga Camp zum nur 23 km entfernten Camp Mana zu fahren. Camp Mana ist ein von Steve Bolnick geführtes saisonales Camp mit nur 7 Zelten direkt am Ufer des mächtigen Zambezi. Hier liegt der Fokus auf traumhaften Buschwanderungen über die Schwemmebenen und am Fluss entlang. Da der Wasserstand des Flusses sehr niedrig war, nutzten wir die Gelegenheit für eine Abkühlung im Zambezi – natürlich nur im knietiefen Wasser, um sicher zu gehen, dass sich uns nichts mit scharfen Zähnen nähert, ohne rechtzeitig entdeckt zu werden…

Blick auf Camp Mana
Camp Mana - Pirschwanderung
Camp Mana - Baden im Sambesi
Camp Mana - Pirschwanderung Caspar

29. Oktober – John’s Camp

Richtung Osten ging es weiter, 20km am Zambezi entlang, bis wir John’s Camp erreichten, das auch Teil der Robin Pope Safari-Reisen ist. Wunderschöne, traditionelle Safarizelte mit einem herrlichen Blick auf die Bergkette Sambias. Auch hier genossen wir eine großartige Pirschfahrt und eine Buschwanderung durch den „Magischen Mana“-Wald und begegneten auf unserer Wanderung sogar Elefanten. Ebenfalls unvergessen ist die Begegnung mit einem großen Rudel Wildhunde, wir zählten insgesamt 21 Tiere.

John´s Camp
John´s Camp - Wildhunde mit Elefanten
John´s Camp - Zelt von innen
John´s Camp - Frühstück

30. Oktober – Nyamatusi

Die kürzeste Fahrt brachte uns in das nur 6 km entfernte zweite African Bush Camp, der jüngste Neuzugang in Mana Pools, nach Nyamatusi Mahagony. Hier stehen insgesamt 12 Einheiten zur Verfügung, 6 davon im Hauptcamp und weitere 6 in Mahagony. Vom gesamten Team fühlten wir uns exzellent betreut. Das Camp verfügt über sehr gute Fahrzeuge und wir unternahmen eine interessante Pirschfahrt und auch einen besonderen Sundowner in Hippo East. Eine fantastische Wanderung am Morgen mit einzigartigen Sichtungen zahlreicher Tiere (und ihren Überresten, wie ihr am Bild unten sehen könnt..) rundete den Aufenthalt ab.

Nyamatusi - Mittagessen
Nyamatusi - Fahrzeug an der Lodge
Nyamatusi - Caspar mit Skelett vom Hippo
Nyamatusi - Elanantilope

31. Oktober – Sapi Explorers

Heute stand eine lange Fahrt an. Etwa 45 km legten wir auf unserem Weg zum neuen Sapi Explorers Camp der Great Plains Conservation zurück. Hier liegt der Fokus hauptsächlich auf Aktivitäten am Fluss, was uns nach einer Woche „Busch-Abenteuer“ bei Temperaturen über 40°C sehr willkommen war. Schwimmen an den Sandbänken des Zambezi, Fischen und Sundowner-Fahrten standen hier auf dem Programm.

Es war eine unvergessliche Reise, von der ich mit vielen neuen Eindrücken heimgekehrt bin. 

Sapi Explorers - Bienenfresser
Sapi Explorers - Angeln im Sambesi bei Sonnenuntergang
Sapi Explorers - Wanderung am Sambesi
Sapi Explorers - Mittagessen wird serviert

02. November – Chikwenya

Ungefähr 25 km von Sapi Explorers entfernt in Richtung Mana Pools und dem Sapi River liegt Chikwenya. Es ist nur eines von zwei Camps in Mana Pools, das über einen Swimmingpool verfügt – eine wahre Erleichterung bei der gerade herrschenden Hitzwelle! Es erwartete uns eine tolle Kanutour auf dem mächtigen Sambesi, bei der wir mehreren Flusspferden seeeeehr nah kamen und auch auf den Pirschfahrten wurden wir mit atemberaubenden Sichtungen von Elanantilopen und großen Elefantenherden belohnt. Auch Wildhunden sind wir in Chikwenya begegnet.

Chikwenya - Sattelstorch
Chikwenya - Kanufahrt auf dem Sambesi
Chikwenya - Elefanten mit Baby
Chikwenya  - Zimmer Einrichtung

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