Giraffe

Nachhaltigkeit? Klimawandel? – Was wir als Reiseveranstalter tun

Waldschutz Sambesi

Seit einiger Zeit finden sie nun schon statt, die Demos gegen Umweltverschmutzung und die Klimaveränderungen auf der Welt sind in aller Munde. Man kommt also kaum umhin, sich auch mal an die eigene Nase zu fassen:

Wir zum Beispiel arbeiten seit Jahren schon mit Unternehmen zusammen, die ihre Unterkünfte mit den höchsten ökologischen Standards betreiben. Solarenergie, Recycling, elektrisch betriebene Fahrzeuge – all das ist im fernen Afrika längst angekommen. Eine große Zahl, der von uns genutzten Unterkünfte tragen sogar das Fair Trade Siegel und sind damit als besonders nachhaltig zertifiziert. Manchmal kommen uns Länder wie Botswana, Sambia und Co. fortschrittlicher vor als Europa.

Im Angebot haben wir auch einige Reisen, deren Schwerpunkt komplett auf dem nachhaltigen Reisen liegt. Dazu gehören unsere Reisen „Kaffee und Safari in Tansania“, „Garden Route Fair reisen“ und auch die „Green Safaris – Nachhaltige Reise durch Sambia & Malawi“.

Auch bei unseren Druckerzeugnissen, wie Kataloge, Broschüren, Postkarten etc. ist uns das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Deshalb arbeiten wir schon seit Jahren mit Steffen Media zusammen, die immer auf dem neuesten Stand bei der Verwendung von Recycling-Papieren und uns damit ein wertvoller Partner ist. So tragen unsere Kataloge allesamt das Siegel „Blauer Engel“, dessen Kriterien vom Umweltbundesamt festgelegt werden und Umweltverträglichkeit garantieren.

Außerdem unterstützen wir mit dem Druck unserer Kataloge und Broschüren verschiedene Umweltprojekte, von denen es in Afrika eine Vielzahl gibt. Und das funktioniert so:

Wie funktioniert klimaneutrales Drucken?

Für jeden unserer Druckaufträge werden die CO2-Emissionen berechnet und diese gleichen wir durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes wieder aus. Für jeden klimaneutralen Auftrag erhalten wir dann das ClimatePartner-Label mit ID-Nummer. Dieses findet ihr bei uns immer im Umschlag. (Bestimmt habt ihr es schonmal gesehen und euch gefragt, was es bedeutet.) Dieser Prozess ist TÜV-Austria-zertifiziert und garantiert transparente Nachvollziehbarkeit. 

 

Welche Projekte unterstützen wir?

Wie gesagt, die Auswahl an Projekten ist riesig und so versuchen, wir immer ein Projekt zu finden, das zu jeweiligen Broschüre passt. Eines dieser Projekte widmet sich zum Beispiel dem Waldschutz im Norden Simbabwes, einer Region, die stark unter Abholzung, Armut und Dürre leidet. Durch das Wachstum der Bevölkerung und dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Produktion leidet das Land unter einer zunehmenden Entwaldung, was das Ökosystem stark schädigt. Hier setzt das Klimaschutzprojekt an: es unterstützt verschiedene Aktivitäten zur Bekämpfung der Entwaldung. Es werden nachhaltige Anbaumethoden, die Einrichtung von Gemüsegärten in den Gemeinden gefördert, Maßnahmen zum Schutz vor Waldbränden ergriffen und Korridore für den Schutz der Wildtiere geschaffen.

Ein weiterer Aspekt ist die Unterstützung der lokalen Bevölkerung bei der Gründung von nachhaltigen Kleinunternehmen. Dabei spielt die Kultivierung von einheimischen Obstbäumen und der Aufbau von Bienenkulturen eine große Rolle. Die Bevölkerung erhält Kenntnisse über nachhaltige Anbaumethoden und bekommt damit die Chance, bessere Erträge zu erzielen.

Das ist nur eines der Projekte, für die wir uns entscheiden haben – und das aus tiefster Überzeugung.

Waldschutz Kariba- Unterweisung
Waldschutz Kariba - Gewächshaus
Waldschutz Kariba - Jungpflanzen
Waldschutz Kariba - Waldbrand

Projekte für die wir uns ebenso begeistern:

Biomasse in Kapstadt, Südafrika
Bei diesem Projekt wird Energie aus Abfällen wie Kokusnussschalen, Sägespänen, Holzabfällen, Resten aus der Zuckerrohrverarbeitung und Holz erzeugt. Dafür werden keine Wälder abgeholzt oder fossile Brennstoffe verbrannt – das spart CO2-Emissionen.

Projekt Biomasse Kapstadt
Biomasse Kapstadt - Pflanzen

Sauberes Trinkwasser landesweit, Kenia

Verunreinigtes Wasser und mangelnde sanitäre Versorgung sind in vielen Ländern Afrikas der Grund für eine Vielzahl von Krankheits- und Todesfällen. Um das zu verhindern, wird das Wasser mit Holz oder Kohle auf offenem Feuer abgekocht, was weder gesund noch umweltverträglich ist. Aus diesem Grund sorgt das Projekt für die Aufbereitung des Trinkwassers und vermeidet so die Freisetzung von CO2 und anderen Schadstoffen.

Projekt "Sauberes Trinkwasser in Kenia" - Unterweisung
Projekt "Sauberes Trinkwasser in Kenia" - Wasserbehälter

Waldschutz Kibale Nationalpark, Uganda

Eines der letzten tropischen Waldgebiete Ugandas ist der Kibale Nationalpark, der mit einer großen Vielfalt von Primaten aufwartet. Besonders die vom Aussterben bedrohten Schimpansen sind hier noch in reicher Zahl anzutreffen und auch die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt lässt auf ein intaktes ökologisches Gleichgewicht schließen. Dies ist das Resultat des Waldschutzprojekts, denn die Situation war nicht immer so – einst litt das Gebiet stark unter dem Vegetationsabbau und Bodenerosionen. Durch Wiederaufforstungs- und Erhaltungsmaßnahmen auf einer Fläche von insgesamt 10.000 Hektar trägt das Projekt maßgeblich zum Erhalt des Parks und zum Klimaschutz bei.

Waldschutz Kibale Nationalpark
Waldschutz Kibale Nationalpark - Schimpanse

Solarenergie Outapi, Namibia

Namibia ist eines der sonnenreichsten Länder - hier scheint die Sonne durchschnittlich 10 Stunden pro Tag. Damit hat das Land ein enormes Potenzial für Solarenergie. Mit Unterstützung von Climatepartner wurde im Norden ein Projekt entwickelt, bei dem eine Photovoltaik-Anlage seit Juli 2018 etwa 9.000 MWh Strom pro Jahr erzeugt. Damit verbessert es die nationale und regionale Energieversorgung, denn bisher hat Namibia 60 Prozent seines Stroms aus Nachbarländern importiert, während 40 Prozent der Bevölkerung gar keinen Anschluss zur Stromversorgung haben.

Solarenergie Outapi - Beratung
Solarenergie Outapi - Solaranlagen

Ein Gedanke zum Schluss

Kehren wir kurz zum Anfang zurück. Wir sind wieder bei den Freitagsdemonstrationen, den Fernsehdebatten, den Horrorszenarien – den Theorien. Ja, Theorien – zur Zeit kommt man medial am „Klimathema“ gar nicht mehr vorbei und eigentlich hat man doch das Gefühl, es würde sich nichts ändern. Aber wer hört in dieser Beziehung schon etwas von Afrika? Und doch beschleicht mich das Gefühl, in Sachen Umweltbewusstsein ziehen einige afrikanische Nationen heimlich still und leise an uns vorbei.
Plastikverbot in Kenia, Plastikverbot in Uganda, Tansania, Namibia? Hallo Europa?

Nein, vielleicht sind Langstreckenflüge nicht okay, aber vielleicht ist es doch eine Reise nach Afrika wert  - einfach mal erleben, wir es andere machen mit dem Klimaschutz.

Übrigens habt ihr bei uns die Möglichkeit, die CO2-Emissionen auf der bei uns gebuchten Flüge zu kompensieren. Hierfür könnt ihr auf unseren Buchungsformularen ankreuzen, wieviel ihr zu "atmosfair" beitragen möchtet.

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