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Afrika Reise Blog - Urlaub mit Venter Tours

Simbabwe – Zu Besuch im Wunderland 10/2014


Manchmal sind die Dinge ganz anders, als man es zunächst glaubt. Wenn man zum Beispiel hier in Europa an Simbabwe denkt, stellen sich die Leute ein armes Land vor, das in Chaos und Diktatur versinkt.

Natürlich hat Simbabwe noch immer große Probleme, aber man darf dabei nicht vergessen, dass es trotzdem ein wunderschönes Land ist. Davon wollte ich auch elf Freunde überzeugen und bin vor Kurzem mit ihnen auf die „Surviving the wild“-Tour quer durch den Norden Simbabwes gegangen.

Wir haben natürlich überlebt. Und wie! Unser Ziel war es vor allem, das Motto Simbabwes – „A World of Wonders“ tatsächlich zu entdecken. Von den Victoria Fällen machten wir uns mit drei Geländefahrzeugen auf den Weg in den Hwange Nationalpark. Die erste Nacht hielt schon alles parat, was man sich vom afrikanischen Wildlife wünschen kann. Im Camp angekommen, gab es einen kleinen Regenschauer und Blitze zuckten am Himmel. Ein wunderbarer und vor allem seltener Anblick. In der (nicht ganz so weiten) Ferne hörten wir Elefanten und jede Menge anderer Tiere. Müde vom Flug und den ersten Kilometern durch Simbabwe ließen wir uns aber davon nicht beunruhigen und schliefen schnell ein.

Die kommenden beiden Tage im Hwange Nationalpark erlebten wir einen fast unglaublichen Tierreichtum. Vor allem Elefanten-Herden. Diese besuchten uns auch direkt in Davison’s Camp, in dem wir für zwei Nächte komfortabel und liebevoll unterkamen. Wichtig war uns auch hier, immer in Kontakt mit den Menschen zu kommen. Eine Sprache, die weltweit verstanden wird, ist Fußball. Daher haben wir auch hier ein kleines Match gegen das Mitarbeiter-Team gestartet – und verloren. Den Siegerball haben wir natürlich im Camp gelassen!

Steinig wurde es im Chizarira Nationalpark. Tiere haben wir hier weniger gesehen, dafür Felsschluchten, Wälder und erneut sehr freundliche Menschen. So erhielten wir eine exklusive Tour mit Wildhütern des Parks und wurden von Elizabeth, einer Einheimischen, die mit ihrem Mann und zwei Kindern im Park lebt, liebevoll bekocht. Daher hatten wir leckeren Maisbrei zu unseren gegrillten Steaks am Lagerfeuer. Obwohl die Ausstattung des Campingplatzes mehr als einfach war, fühlten wir uns unglaublich wohl. Kurz gesagt, wir fühlten uns vollkommen frei und eins mit der Natur. Kein Licht und kein Geräusch ließen uns Zivilisation auch nur erahnen. Auf dem Weg in die Nationalparks Matusadona und Mana Pools besuchten wir eine Schule und verschiedene Dörfer. Mir ist die Freundlichkeit und auch teilweise die Euphorie der Menschen in Erinnerung geblieben. Wir alle haben diese Eindrücke mit nach Hause genommen.

Unsere Nächte rund um den Lake Kariba gehören zweifelsohne zu den Highlights der Tour. In jedem Camp – ob ein Zeltplatz oder das luxuriöse Ruckomechi Camp von Wilderness Safaris – stießen wir auf eine kaum zu fassende Artenvielfalt. Von wirklich bunten Vögeln, die Reisenden ausgeschlossen, über Hyänen oder Warzenschweine bis hin zu einer Löwenherde, die drei Stunden lang einen Angriff vorbereitete. Und wir waren wirklich mittendrin im Geschehen. Nicht nur wegen der 35 Grad Außentemperatur stand uns der Schweiß auf der Stirn. Man ist in Simbabwe zweifelsohne ganz dicht an und in der Natur. Man spürt Afrika, man riecht es und man vermisst es, wenn man wieder Zuhause ist. Natürlich benehmen sich zwölf Europäer auch mal daneben, wenn sie 14 Tage unterwegs sind. Ich kann Ihnen leider keine Details nennen, nur so viel – ein Elefant fand unser Verhalten am Swimmingpool etwas laut und lächerlich, als er am Camp vorbeiging. Er machte sich bemerkbar, schüttelte den Kopf und zog von dannen.

Der ideale Weg unseren Urlaub zu beenden, war die Fährfahrt über den Lake Kariba. 22 Stunden nur Wasser und eine Crew, die einem jeden Wunsch von den Lippen ablas. Das war noch einmal ein echtes Wunder. Oder wann sind Sie das letzte Mal auf dem Deck mit dem Blick zu den Sternen eingeschlafen?

Ich kann Ihnen Simbabwe nur ans Herz legen, denn ich habe dieses Land in mein Herz geschlossen. Wir alle sind noch immer tief beeindruckt und wissen, dass Simbabwe auf einem guten Weg ist. Der Tourismus hilft den Menschen dort, auf die Beine zu kommen. Egal, ob Sie das Land mit dem Geländefahrzeug erkunden oder eine Fly-in-Safari bevorzugen, Sie werden der Natur und den freundlichen Menschen ganz nah sein. Versprochen.

Kommentare (2)

  1. Gunnar Heilmann am 02.06.2017
    Eine der Reisen die mich in den Bann gezogen hat. So viele unglaublich wunderbare Erlebnisse, wie ich es selten in einer Rundreise hatte! Der Wechsel zwischen wilder Natur und komfortables Camp, dann Schlafen im Zelt und am nächsten Abend in einer angenehmen Lodge, zeigte uns ein ein sooooooo wunderbar kontrastreiches Land. Die wunderschöne Landschaft und die vielen Tierbeobachtungen bleiben mir immer in Erinnerung. Der Kalender den ich mir von den Fotos erstellt habe; HÄNGT IMMER NOCH!
    1. Caspar am 02.06.2017
      Danke Gunnar! What a pleasure having you travel with us!
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