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Was man in Kapstadt gesehen haben muss

Ausblick auf Kapstadt

Kapstadt glänzt mit vielen Attraktionen für Groß und Klein, doch was man unbedingt in der "Mother City" gesehen haben muss, erfahrt ihr hier. Hier sind unsere TOP 10:

Kap der Guten Hoffnung

Ein absolutes Muss für alle Kapstadt-Besucher ist ein Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung, denn von diesem sagenumwobenen Ort aus hat man einen beeindruckenden Blick auf den mitunter stürmischen Atlantik. Das Kap ist der südwestlichste Punkt Afrikas, an deren Küste sich eine Felslandschaft erstreckt, welche sich unterhalb der Wasseroberfläche auf das Meer ausdehnt. Nicht nur die Felsen, die zum Großteil nur 50 cm bis 3 Meter unterhalb der Wasseroberfläche liegen, machen das Kap der Guten Hoffnung für die Seefahrt zu einem gefährlichen Ort, auch starke Winde und häufige Nebelschwaden führten zu mehr als 20 Schiffswracks, die nun auf dem Meeresgrund liegen. Einige Wracks kann man zum Teil heute noch sehen, während sich die großen Wellen des Atlantiks an den Felsen brechen. Außerdem gibt es dort zahlreiche Wanderwege, die einen durch die malerische Natur der Kap-Region mit seiner einzigartigen Vegetation und zu den türkisblauen Buchten führen.

Kap der Guten Hoffnung

Tafelberg

Der Tafelberg liegt inmitten Kapstadts und ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen in ganz Südafrika. Der 430 Millionen Jahre alte Tafelberg wurde durch Wind- und Wassererosionen über die Jahrtausende so bearbeitet, dass er heute sogar über einige Sandsteinhöhlen verfügt. In den Südafrikanischen Sommermonaten lässt sich immer wieder ein faszinierendes Phänomen beobachten, denn während sich ein trockenwarmer Fallwind an den Nord- und Westhängen auftut, bilden sich direkt über dem Tafelberg Wolken aufgrund der feuchten Luftmassen, die vom Meer über ihn strömen. Das Plateau des Tafelbergs lässt sich sowohl über die zahlreichen Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, als auch per Seilbahn erreichen und bietet jedem eine atemberaubende Aussicht über Kapstadt, die Tafelbucht und Robben Island.

Der Tafelberg

Robben Island

Die 3,2 Kilometer lange und 1,7 Kilometer breite Insel, Robben Island, befindet sich etwa 12 Kilometer von Kapstadt entfernt und liegt inmitten der Tafelbucht des Atlantiks. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Insel als Sträflingskolonie genutzt, da Fluchtversuche aufgrund der Entfernung zum Land und den gefährlichen und kalten Strömungen als eher unwahrscheinlich schienen. Auch Leprakranke wurden nach Robben Island verbannt, um dort in isolierten Dörfern zu leben. Robben Island wurde ab 1939 als Militärbasis genutzt und in der Zeit von 1961 bis 1996 wieder zur Gefängnisinsel umfunktioniert, auf derer sogar Nelson Mandela fast 20 Jahre inhaftiert war. Mit dem alten Gefängnisgebäude, welches heute als Museum dient, den Steinbrüchen, einem kleinen Flugplatz und einer eigenen Siedlung, ist Robben Island heute eine nationale Gedenkstätte und ein vielbesuchter Touristenort. Seit 1999 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO und bietet an seiner Küste zahlreichen Robben und Brillenpinguinen einen natürlichen Lebensraum.

Auf Robben Island

Kirstenbosch National Botanical Garden

Um die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion zu erhalten, wurde der Botanische Garten Kirstenbosch am Osthang des Tafelbergs gegründet und beherbergt nur heimische Pflanzen, wie die südafrikanischen Silbergewächse, Heidekräuter, Palmfarne, saftreiche und wasserspeichernde Pflanzen, Nutzpflanzen sowie ein Duftbeet und einen Blindenpfad. Pflanzen aus den wichtigsten Vegetationsformen Südafrikas, wie die Karoo, den Fynbos und die Savnanne werden im Gewächshaus am Haupteingang gezeigt. Für Musikfreunde finden während des Sommers regelmäßige Freiluftkonzerte statt und für Wanderbegeisterte gibt es mehrere Wanderwege, die vom Botanischen Garten beispielsweise zum Tafelberg, zum Rhodes´ Memorial oder bis zum Constantia Nek führen.

Kirstenbosch

Castle of Good Hope

Das Castle of Good Hope wurde in nur 13 Jahren erbaut und ist Südafrikas ältestes noch erhaltenes europäisches Gebäude. Die pentagonartig erbaute Burg aus dem 17. Jahrhundert wurde einst als Festung aus Lehm und Holz errichtet und später durch Steine ersetzt. Heute ist das Castle of Good Hope ein Museum und dient der südafrikanischen Armee als Hauptquartier. Ihr ursprünglicher Standort direkt am Meer verlagerte sich durch Landgewinnungsprojekte, vor allem durch den Ausbau des Hafens, ungefähr einen Kilometer ins Landesinnere.

District Six und sein Museum

Ursprünglich wurde der sechste Stadtbezirk „District Six“ für freigelassene Sklaven, Arbeiter und Immigranten im Jahre 1867 gegründet, doch durch die Apartheid-Gesetze und die zunehmende Rassentrennung wurde das bunt gemischte Stadtviertel 1966 zur „White Group Area“ ernannt… Die komplette Geschichte des District Six inklusive aller grausamen Folgen für die einstigen Bewohner können sich Besucher des District Six Museums „hautnah und in Farbe“ ansehen.

Victoria & Alfred Waterfront

Die V&A Waterfront bekam ihren Namen zu Ehren der britischen Königin Viktoria und ihrem zweiten Sohn Prince Alfred, der 1860 bei einer Reise durch die britischen Kolonien den Grundstein der Wellenbrecher-Mauer vorm Hafenbecken legte. Nach dem Boykott des Hafens zur Zeit der Apartheid lagen weite Hafenbezirke brach und die Stadtväter begannen mithilfe von örtlichen Investoren, eine neue Infrastruktur aufzubauen und restaurierten in kürzester Zeit die alten Gebäude und nahmen Museen, ein Einkaufszentrum, Restaurants und vieles mehr in die Waterfront mit auf. Außerdem schmücken nun ein kleines Amphitheater und ein Yachthafen das alte Werft- und Hafenviertel. Jedes Jahr werden mehrere Millionen Besucher aus der ganzen Welt hierher gelockt und nutzen die vielen Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten, welche die V&A Waterfront zu bieten hat.

Bo-Kaap

Grelle, bunt bemalte Häuser sind das Markenzeichen von Bo-Kaap, welches im 18. Jahrhundert durch aus der Sklaverei entlassene Kapmalaien besiedelt wurde. Das heute etwa einen Quadratkilometer große Bo-Kaap, gilt vor allem mit seinen auffälligen bunten Häusern, den Moscheen und dem Bo-Kaap Museum als touristisch wertvoll. Das älteste und im Originalzustand am besten erhaltene Haus ist das heutige Bo-Kaap Museum aus den 1760er Jahren.

Bo-Kaap

Signal Hill & Lions Head

Der Lion´s Head gehört ebenso wie der Signal Hill zum Massiv des Tafelbergs und war ursprünglich von den San (LINK) und Khoikhoi besiedelt, welche jedoch im 17. Jahrhundert durch die Niederländer vertrieben wurden. Aufgrund des sagenhaften Ausblicks ist bei den Touristen vor allem ein Aufstieg am Abend sehr beliebt, denn vom Lion´s Hill aus lassen sich der Sonnenuntergang und die im Anschluss beleuchtete Stadt wahrhaft genießen. Der Signal Hill diente einst mit seinen Zeitbällen für die Überprüfung der Schiffschronometer. Kam ein Schiff vor dem Hafen in Schwierigkeiten wurden außerdem Kanonenschüsse vom Signal Hill abgegeben. Diese Tradition hat bis heute bestand, weswegen von Montag bis Samstag täglich um 12 Uhr Schüsse aus der Cape Town´s Noon Gun abgefeuert werden.

Aussicht vom Lions Head

Chapman´s Peak Drive

Viele Autokonzerne nutzen den Chapman´s Peak Drive für Werbeaufnahmen vor dieser atemberaubenden Kulisse. Auch zahlreiche Touristen genießen den fantastischen Ausblick, den man auf der neun Kilometer langen Küstenstraße, bei 114 Kurven zwischen dem Meer und steilen Felswänden, südlich von Kapstadt geboten bekommt.

Chapman´s Peak Drive

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