Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Familienurlaub in Südafrika - Dezember 2011

Familie Venter in Südafrika

Tierische Erlebnisse und menschliche Einblicke ...

Im Dezember hatte ich wieder einmal die Zeit, mit meiner Familie eine ausgedehnte Reise durch Südafrika zu unternehmen. Die ganz privaten Momente möchte ich in diesem kleinen Reisebericht natürlich auslassen, denn die finden Sie bereits im Bericht zur „Namibia Excursion 2011“. Jedoch kann ich einige Highlights unseres Urlaubs nur wärmstens empfehlen und möchte daher von ihnen berichten.

Zum Beispiel von unserem Flug mit dem wirklich beeindruckenden Airbus A380. Es ist ein unglaublich komfortables Flugzeug mit einem tollen Service und unterhaltsamer Media-Auswahl, die unseren Kindern (und dadurch ja auch uns) sehr gefallen hat. Da war der Stress vom Vortag fast vergessen. Dank des Flugverbots ab 23 Uhr durften wir in Frankfurt nämlich eine Zwangspause einlegen. Wenigstens kennen wir jetzt jeden Winkel des Flughafens und die Strecke des Flughafen-Pendelzuges in- und auswendig.

Nun ja. In Kapama machten wir für eine Nacht im African Sky Guest House Stopp und fuhren am darauffolgenden Tag in das Kampa Private Game Reserve, das wirklich das Prädikat „kinderfreundlich“ verdient hat. Hier konnten wir die „Big Five“ hautnah erleben und in der geschmackvollen Unterkunft entspannen.

Unterkunft mit Pool im Kapama Private Game Reserve
Safari im Kapama Private Game Reserve

Nicht nur auf dieser Etappe gab es genug Gelegenheiten, unsere gigabytegroße Sammlung von Afrika-Fotos nochmals anzureichern. Denn auf der Panorama Route, auf dem Weg zu unserer nächsten Station, haben wir quasi unzählige Aufnahmen gemacht. „God’s Window“ oder der Blyde River Canyon klingen nicht nur wie bekannte Schlagworte, sondern waren auf unserer Fahrt tatsächlich imposante Zwischenstationen.

God’s Window
Bungalow in der Iketla Lodge

Entspannen stand dann wieder in der Iketla Lodge auf dem Programm. Diese Entspannung brauchten wir dann auch für unsere Fahrt zurück nach Johannesburg, da unsere Reiseplanung aufgrund von falsch gelesenen Flugplänen, deren Zustandekommen ich hier der Fairness halber nicht näher erläutere, ins Wanken geraten war. Auch den Flug von Johannesburg nach Kapstadt mit einer jungen, aufstrebenden Airline lasse ich lieber unkommentiert.

Später im Verlauf der Reise machten wir in Oudtshoorn in der Buffelsdrift Game Lodge Station. Für unsere Kinder war dies wiederum ein tolles Erlebnis. Hier lernten sie Bolelo, Malaika und Jubara kennen, die zwar alle ungefähr in ihrem Alter sind, jedoch etwas „mächtiger“. Es handelt sich hierbei nämlich um Elefanten, mit denen die Besucher ohne Scheu Kontakt aufnehmen, sie streicheln und füttern können. Die Fotos verraten schon, dass es den Tieren an Freiräumen nicht mangelt, sie sich jedoch eine Menge Freiheiten herausnehmen.

Einfahrt Buffelsdrift Game Lodge
Die Venter Kinder mit Elefant

Genauso nah kamen wir den Tieren auf einer Straußenfarm. Es ist schon erstaunlich, wie aus diesen zwei Tage alten Küken später Tiere werden, auf denen ein erwachsener Mensch reiten kann. Diesen und anderen Gedanken konnten wir unter anderem beim Baden im Atlantik nachhängen… Der übrigens rund 20 Grad Wassertemperatur hatte und so die Gelegenheit bot, viele Stunden in den Fluten zu genießen. Wann gibt es dazu in den nächsten Monaten noch einmal die Gelegenheit…?

Kinder mit Straußenküken
Kind mit Surfbrett

Unbedingt sollte man auf dem Weg von Oudtshoorn mal in „Ronnys Sex Shop“ reinschauen. Keine Angst, der sympathische Ronny hat mit diesem zugegebener Maßen etwas reißerischen Namen nur auf seine Kneipe aufmerksam machen wollen. Tausende Touristen dankten und danken es ihm mit Visitenkarten, Unterschriften, T-Shirts und etwas anzüglicheren Kleidungsstücken, die die Wände der Kneipe zieren.

unterwegs von Oudtshorn
Caspar Venter mit Ronny

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Townships Masakhane in Gansbaai. Schon einmal hatten wir Kinder mit Fußballtrikots, Schuhen und Bällen unterstützt. So war es für uns quasi eine Pflicht, auch dieses Mal passendes Equipment mit ins Gepäck zu nehmen. Immerhin insgesamt 21 Kilo. Dabei haben unsere fußballbegeisterten Söhne auch gleich mal das Spielen ohne Fußballschuhe kennen gelernt. Die sengende Hitze führte aber dazu, dass sie auf ihre Socken nicht verzichten wollten. Ein Fairplay wurde die spontane Trainingseinheit trotzdem.

Familie Venter im Township Masakhane
Kinder Fußballspiel

Ein herzlicher Dank geht an die Eltern und Kinder der E-Junioren des 1. FC Neubrandenburg 04, die diese Spendenaktion erst möglich gemacht haben. Wir hoffen, dass die Fotos den Dank der Kinder widerspiegeln. Es war für unsere Familie auch ein besonderes Erlebnis, die private Welt der Familien im Township kennen zu lernen. Unseren Kindern fiel es leicht, sich von dem ein oder anderen liebgewonnen Stück zu verabschieden, weil Geben eben doch viel schöner sein kann als Nehmen.