Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Gaby & Georg Walter buchten das Botswana Special Chobe und Okavango Delta und Madikwe Game Reserve

Die Victoria Falls in Simbabwe

Hier unsere Eindrücke der Reise vom 17.10.-01.11.2007

Sambia – Stanley Safari Lodge

  • Traumhaft gelegen, super nettes aufmerksames Personal und gutes Essen.
  • Können eine Vielzahl an Ausflügen z.B. Game Drive etc. arrangieren – hat natürlich alles seinen Preis.
  • Kostenfreier Wäscheservice 10 Teile pro Tag.
  • Viktoria Fälle Sambia Seite um diese Jahreszeit sehr, sehr wenig Wasser.
  • Hatte den Vorteil, dass wir Bilder machen konnten und nicht nass wurden.

Hier das einzige Manko - dafür kann Venter Tours nix - Sie sollten es trotzdem wissen: Beim Transfer von Sambia nach Botswana, hat uns der Guide an der Grenze vergessen bzw. gar nicht gemerkt, dass wir nicht mehr bei der Gruppe waren. Bei uns dauerte die Ausreise etwas länger, da die Zöllner sich für einen „kurzen“ Break entschieden und wir somit warten mussten.  Es hieß - wer will kann zu den Booten gehen, ansonsten wartet er draußen. Als wir fertig waren, war kein Guide bzw. Mitreisenden mehr zu sehen. Es hat gewimmelt von LKW’s und Menschen. Wir zur Fähre – keine  Mitreisende zu sehen.  Wir haben dann ein paar Meter entfernt Speed-Boote auf dem Wasser gesehen und sind  in diese Richtung gelaufen. Weit und breit kein Boot mehr zu sehen. Wir also zurück  wo der Guide sein Fahrzeug geparkt hatte. Zum Glück saß er drin und wollte gerade wegfahren. Wir haben uns bemerkbar gemacht und ihn gefragt ob er nicht gemerkt hat, dass wir nicht vollzählig waren und gar kein Boot mehr da ist.  Als Antwort haben wir bekommen, dass unser Gepäck bereits auf der anderen Seite ist und die das schon gemerkt hätten. Super. Er ist mit uns zurück zur Anlegestelle und nach einiger Zeit kam tatsächlich ein Boot zurück, weil 2 Gepäckstücke übrig waren !

Botswana – Chobe Safari Lodge

  • Relativ große Lodge - wird hauptsächlich von Gruppen/Bussen angefahren.
  • Verläuft sich aber durch die Vielzahl an Aktivitäten den ganzen Tag.
  • Schöne große Zimmer (danke noch mal für den Tipp kein Zimmer am Fluss zu nehmen),

Essen in Buffetform, z.Zt. Renovierungsarbeiten; kein Swimmingpool – Transfer zum Nachbarhotel wird bei Bedarf arrangiert.

Game Drives im Chobe National Park wurden von uns eher als eine „Jagd“ nach Tieren empfunden. Bei Sichtung von Lions etc. fuhren 10-15 Autos von allen Seiten auf die Tiere zu. Es gibt scheinbar keine Rules, wie in den privaten Game Reserve. Schade.  
Ansonsten jede Menge Tiere, ob zu Wasser oder an Land.

Wir haben hier den Tagesausflug zu den Viktoria Fällen auf der Seite Zimbabwes  in Verbindung mit einem „Lion Walk“ unternommen.
Die Tour geht von 08:00h bis 17:00h, Fahrt zur Grenze - Visum für Zimbabwe für dt. Passinhaber US$ 30.-/Person, Eintritt Viktoria Fälle US$ 20.--/Person.

2 Std. Zeit zur Besichtigung an den Fällen – ohne Guide
Auf dieser Seite der Fälle, kam es in letzter Zeit häufiger zu Übergriffen auf Touristen.
Man hat darauf reagiert und so genannte „Tourist Police“ eingesetzt um dem entgegenzuwirken.
Uns erging es leider so, vor lauter fotografieren haben wir gar nicht bemerkt bzw. auch gar nicht darauf geachtet, dass man uns folgte. Ein „Tourist Police“ hat uns darauf aufmerksam gemacht und uns daraufhin die ganze Zeit begleitet.
Hier sollte man doch nicht gar so arglos durch die Gegend laufen !!!
2 Std. Zeit für Essen und dann nach Bedarf, Besuch des Kunstmarktes etc.

Wir hatten uns für den Lion Walk entschieden – Abholung 15:00h am Treffpunkt und sollten um 17:00h wieder am Treffpunkt abgeliefert werden. Zeit ist zu knapp bemessen. Waren erst gegen 18:00h zurück - ohne dass wir Zeit hatten, an den angebotenen Drinks und Snacks  teilzunehmen !!! Die anderen Teilnehmer des Vik. Falls Ausfluges mussten auf uns warten und haben sich „riesig“  darüber gefreut !!! Ebenso unser Fahrer, der nun mit beginnender Dunkelheit zurück nach Botswana musste.  Uns hat’s gefreut – wir haben so noch jede Menge Elefanten und Wild Dogs auf der Straße Zimbabwes gesehen – waren, glaube ich auch die Einzigen!!
Der „Lion Walk“ an sich war doch sehr beeindruckend. Wir haben jede Menge über die Löwen und das Projekt erfahren.  Wir waren mit 3 cubs à 5 Monaten und einer Löwin 18 Monate unterwegs.


Botswana – Okavango Delta – Pom Pom Camp

  • Schön gelegenes Camp - auch hier wieder – super nettes Personal und prima Essen.
  • Hier hatten wir den ersten Regen und Sturm; dass einem fast das Zelt weggeflogen ist.
  • Sind im Regen Mokoro gefahren, das hatte was !
  • Hier natürlich weitaus weniger Tiere, als im Chobe.
  • Für Abenteurer ist Zelt 8 o. 9 interessant. Hier kommen Elefanten und Affen vorbei.


Haben Ihnen mal die ausliegenden Tipping Guidelines mitgebracht:

  • Guides US$ 4-6 per guest/day
  • Mokoro US$ 3-5  dto.
  • General Staff US$ 3-5 dto.
  • Wäscheservice 


Südafrika – Madikwe Game Reserve – Makanyane Safari Lodge

  • Wow. Unterkunft entspricht tatsächlich den Bildern auf der Homepage.
  • Große Suiten, alle mit Blick auf den Marico Fluss. Sucht man das Abenteuer, sollte man versuchen, die Suite „Bushwillow“  zu bekommen. Hier haben die Elefanten direkt ihren Weg über den Fluss auf das Plain und schauen dann auch manchmal in der Dusche vorbei oder lungern an der Suite herum. Dann heißt es Geduld haben, um in die Hütte bzw. aus der Hütte zu kommen.
  • Am plain ist ein „Viewing Point“. Hier kann man prima aus nächster Nähe die Tiere beobachten. Gefallen hat uns hier auch die Vielzahl an Möglichkeiten, um sein Frühstück bzw. Essen einzunehmen. Nicht nur im Hauptgebäude, Terrasse, Boma, sondern auch im Busch.
  • Das „Hide“ ist ein wenig abenteuerlich. Wenn am Wasserloch nichts los ist , ist man im Zimmer besser aufgehoben! Aber die Möglichkeit unter freien Sternenhimmel zu schlafen ist da.
  • Da in Madikwe erst seit 1991 Tiere wieder angesiedelt wurden, waren wir über das  reichhaltige Tierreich erstaunt.   Jede Menge Löwen und Elefanten. 
  • Wir haben hier alles zu Gesicht bekommen – außer Leoparden, die hatten sich vor uns versteckt  – was man sich nur denken kann und.... hier gelten Rules, nie mehr als 3 Fahrzeuge bei den Tieren.
  • Safari finden im offenen Jeep – ohne Plane – statt. Wenn’s regnet am besten den Poncho anziehen ( ist im Jeep vorrätig).
  • Das Essen ist sehr gut und reichlich vorhanden. Das Personal ist sehr zuvorkommend.
  • Man fühlt sich hier gut aufgehoben und versorgt.
  • Die Guides haben ein sehr gutes und umfangreiches Fachwissen.
  • Hier man kann das Trinkgeld für Staff, Guide etc. per Kreditkarte zahlen und aufgeben wer was und wie viel erhalten soll. Steht aber alles in den Guidelines – liegen in jeder Suite aus.


Das einzige was uns nicht gefallen hat – wir mussten wieder nach Hause fahren.

Da es an unserem letzten Tag eine Schlechtwetterfront hatte – Regen ohne Ende -, wurde der Flug kurzfristig abgesagt. Das Flugzeug konnte nicht in Madikwe landen.
Madikwe Air Charters ist das so ziemlich egal, wie man aus dem Reserve rauskommt.
Garth hat uns mit dem Auto nach Sun City /Pilansberg gebracht. Hier haben wir dann den Flug nach Johannesburg erreicht, um unseren Anschlussflug nach Frankfurt nicht zu verpassen.

Alles in allem – ein ausgesprochen erholsamer Urlaub (obwohl wir jeden Morgen um 05:00h geweckt wurden).

Wir haben das gesehen was wir wollten und vor allem lieben  – Tiere ohne Ende.
Die Unterkünfte, Personal und Essen  waren überall hervorragend.
Wäscheservice – teilweise umsonst – war bei uns in jeder Unterkunft vorhanden, man muss wirklich nicht mit „großem“ Gepäck reisen.
Wir hatten in jeder Unterkunft Moskitonetze und Moskito Spray sowie Lotion zum eincremen.
Nur - mit Lufthansa würden wir nur noch im Notfall nach S.A. fliegen.

Zu wenig Platz, mieses Essen und das Personal ist mehr mit sich selbst beschäftigt als mit den Passagieren.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal

Grüße aus dem verregneten und kalten Offenbach
Gaby & Georg Walter