Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Katja Venter auf tierischen Spuren

Katja Venter bei den San

Spannende Jagd nach dem „Wappentier“

Nach der BTTE habe ich quasi von Kristin den Staffelstab übernommen und mich auf eine kleine Tour durch Botswana begeben. Hierbei standen verschiedene Besichtigungen von beliebten und dennoch teilweise unbekannten Safarigegenden auf dem Plan.

Den Anfang machten wir – ein Team von Reiseveranstaltern – im Selinda Camp. Und was war das für ein Anfang! Hier sah ich, wie ein Löwenrudel sich daran machte, eine Giraffe zu jagen. Nicht nur weil Giraffen das „Wappentier“ von Venter Tours sind, sondern auch meine Lieblingstiere, war dies für mich eine sehr emotionale Szene. Nach zwei Minuten haben die Löwen ihren Kampf aufgegeben. Naja, als Mutter haben mir insbesondere die Löwenbabys leidgetan – denn die blieben jetzt hungrig. Wie man an dieser Begebenheit bereits erkennen kann, ist man im Selinda Camp mittendrin im spannenden Wildlife Botswanas. Das Camp ist sehr hochwertig und vor allem familiär. Man fühlt sich hier sofort aufgenommen und „ist dabei“. Es liegt in einer der eher weniger touristisch erschlossenen Regionen im Norden Botswanas, was einen Urlaub dort zu einem besonderen Erlebnis macht. Da man sich sozusagen auf „privatem Grund“ befindet, sind Pirschfahrten hier ein ganz anderes Abenteuer, bei dem man sehr dicht an der Natur ist. Auch Off-Road- und Nachtsafaris sind hier möglich.

Safari-Zelt im Camp
Safari-Fahrzeug mit Leopard

Im Duba Plains Camp war ebenfalls ein spannendes Wildlife Abenteuer angesagt, ein Rudel Löwen pirschte sich an eine große Büffelherde, die gerade zu Hunderten einen Fluss überquerten – Nervenkitzel pur! Die Filmemacher Dereck and Beverly Joubert drehten hier die bekannte National Geographic Dokumentation “Relentless Enemies”. Der Kampf zwischen Löwen und Büffeln gehört in Duba Plains fast schon zur Tagesordnung. Das Camp liegt auf einer Insel nördlich des Moremi im Okavango-Delta und ist besonders durch das Wechselspiel des Wassers in den unterschiedlichen Jahreszeiten reizvoll.

Was mir während meiner Tour immer wieder Bauchschmerzen bereitet hat, ist der Fakt, wie sehr diese Natur durch Menschenhand in Gefahr gebracht wird. So hat sich der Löwenbestand durch sinnlose Trophäenjagd in den letzten 75 Jahren um mehr als 90% reduziert. Die Population sank von 500 000 auf 20 000 Tiere. Sollte sich daran nichts ändern, werden Löwen in dieser Region schon bald Geschichte sein. Die mörderische Jagd schadet immer in vielerlei Hinsicht, wie ich während meiner Tour erfahren konnte. Wird das männliche Tier erlegt, ist das familiäre Gleichgewicht zerstört, da der „Haupternährer“ nun fehlt.

Wir unterstützen die Aktivitäten der Camps zum Schutz der Tiere sehr!

Löwengruppe
Löwe mit Safari-Fahrzeug im Hintergrund

Weiter ging es für mich ins Machaba Camp. Auch hier begegnete mir eine tolle Atmosphäre, die einen sofort warm und herzlich willkommen heißt. Sie ahnen es bereits – es ging auch hier tierisch weiter. Ein Rudel wilder Hunde und zwei Leoparden bekam ich nun zu Gesicht! Das Camp ist relativ neu und wie ein historisches Forscher-Areal angelegt. Ich fand dies sehr gelungen und eine wirklich tolle Idee. Da es am wunderschönen Khwai Fluss liegt, ist das Machaba Camp auf einer Tour eigentlich ein absolutes Muss.

Wer es eher abenteuerlich mag, dem sei der Letaka Campsite ans Herz gelegt. Dort gibt es Afrika pur, denn es handelt sich hierbei um sogenanntes „Mobile Camping“ mit Feldbetten und Buschdusche. Ich persönlich finde dies immer wieder eine sehr schöne Abwechslung zu den komfortablen Unterkünften. Gerade weil die Kombination aus spartanischen Schlafplätzen, leckerem Essen und Natur pur so erholsam ist. Übrigens, für das Letaka Mobile Touren soll es demnächst auch deutschsprachige Führungen geben. Letaka Safaris betreibt außerdem eine eigene Guide-Schule. Deren Kompetenz kann man dann bei sensationellen Pirschfahrten schätzen lernen.

Letaka Campsite
Entspannt vor dem Safari-Zelt

Nach dieser direkten Nähe zur Natur ging es mit dem Flugzeug ins Jack’s Camp. Ein Erlebnis kann ich mir dabei immer wieder wachrufen: In der Makgadikgadi Salzpfanne schickte uns der Guide sprichwörtlich in die Wüste. Wir sollten bis 20 zählen, dann stehen bleiben und in die Ferne sehen. Ich sage Ihnen: Ich habe wirklich mein Herz schlagen hören. Was für eine Ruhe!

Gar nicht so zur Ruhe kommen hier die Erdmännchen und die Zebras. Gerade im Dezember sieht man hier etliche. Einprägsam war auch der Besuch eines Buschmann-Dorfes. Die Einwohner haben uns nicht nur ihre Kultur gezeigt, sondern auch, wo sie beispielsweise Wasser aufspüren, wie sie Feuer machen und wie „einfach“ es ist, sich ganz ungefährlich einen Skorpion auf den Arm zu setzen, ohne der Gefahr des Stachels ausgesetzt zu sein.

Die spannende Botswana Reise endet hier.

Rufen Sie mich einfach unter +49(0)395 555 3185 an und ich berichte Ihnen gern ausführlicher von den Camps, die Sie auf jeden Fall besuchen sollten.

Wanderung der San