Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Mission: "Namibia Exkursion 2011"

Reiseteilnehmer der Namibia Exkursion

Eine Spur der guten Taten zieht sich durchs Land ...

Eigentlich begann unsere „Namibia Excursion 2011“ gleich mit einem wirklich freudigen Ereignis: Air Namibia bescherte uns nämlich ein Upgrade, so dass wir in der „Premium Economy“, mit wirklich bequemen Sitzen der Business Class, fliegen konnten. Als wenn dies ein kleiner Vorschuss gewesen wäre, denn bald wurde ein Teammitglied – nämlich unser Dr. Eike – immens wichtig an Bord. Diese Wichtigkeit wurde übrigens während der Reise noch öfter unterstrichen. Aber der Reihe nach: Auf dem Weg zur Startbahn in Frankfurt kam mit einem Mal Unruhe im Flugzeug auf. Einer Passagierin ging es nicht gut. Sofort zur Stelle war unser Dr. Eike, der alle wichtigen Maßnahmen einleitet und feststellte, dass die Frau einen Herzinfarkt erlitten hatte. Nicht nur für uns war Eike der Held an Bord. Nachdem die Patientin und ihr Mann das Flugzeug verlassen hatten, ging es mit 90 Minuten Verspätung in Richtung Abenteuer. Keine Frage, dass Dr. Eike während des Fluges quasi jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. 

In der Premium Economy von Air Namibia
Namibia-Aufkleber

In Windhoek angekommen ging es schnurstracks zum Autovermieter, um unsere beiden Geländewagen in Beschlag zu nehmen. Zur Warnung stand auf dem Gelände ein mit 124 km/h verunglückter Geländewagen. Gut, wir hatten auch nicht vor schnell zu fahren, sondern eher abseits der Pisten. Nachdem diese erste Mission erfüllt war, stand der Einkauf diverser lebenswichtiger Bestandteile unseres Proviants auf dem Plan. Dass es der letzte Tag im Monat und dazu noch vor einem langen Wochenende war, machte die ganze Angelegenheit nicht gerade einfacher. Hinzu kam, dass wir extrem unter Zeitdruck standen, denn Alkohol wird nur bis 13 Uhr verkauft… Trotz zaghaft funktionierender Kartenlesegeräte ist uns diese erste Mission dennoch geglückt. Ich hätte nur mehr Bargeld abheben sollen, wie sich später gezeigt hat.

Hier der Link zu unserem Autovermieter: www.ascocarhire.com/homepage_G.htm

Fahrzeug nach Unfall
Fahrzeug mit Dachzelt

Unser erster Halt war das Erongo Plateau Camp – eine sehr schöne Herberge, die wir besonders wegen des schönen Ausblicks genossen haben. Für unser erstes Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir rund fünf Kilometer zur Eileen Guest Farm von Frederik und Rita. Unser dortiger kulinarischer Morgengruß bestand aus lauter einheimischen Köstlichkeiten wie Schinkenvariationen vom Zebra und Kudu. „Lekker“. Außerdem konnten wir hier eine Menge über die Geografie und Geschichte der Gegend erfahren. Die Vulkanaktivitäten haben hier nämlich für eine wirklich einmalige Landschaft gesorgt – Steine und wohl auch Diamanten sind hier in beeindruckender Vielfalt zu finden. Ackerbau eher weniger. Bei unserer Ausfahrt mit Frederik erfuhren wir zudem wie hier vor drei Jahren die Tollwut wütete und zirka 70 Prozent des Tierbestandes vernichtete. Eine Katastrophe. Nur langsam erholt sich der Bestand.

Hier haben wir genächtigt:  www.erongo.iway.na/camp
Und hier gab es das leckere Frühstück: www.erongo.iway.na

Die Männer vor altem Fahrzeug
Echse

Nun machten wir uns auf den Weg ins Damaraland zum Aba-Huab Campsite. Dabei fuhren wir zum ersten Mal eine meiner – hingegen allen anderslautenden Bemerkungen – sehr gut recherchierten Abkürzungen, die uns nach 40 Minuten wieder an den Ausgangspunkt zurückbrachte. Aber Straßen waren auch nicht zu finden, eher „niedergefahrenes Heu“ – wie die anderen es so schön nannten. Der einfach, aber schön gehaltene Campingplatz brachte auch die wahren Helden zu Tage. Denn bei 11 Grad Celsius am Morgen konnte man die Einteilung in „Warm- und Kaltduscher“ sicht- und hörbar vollziehen. Die Ausfahrt auf dem Pfad der beiden Elefantenfamilien „Oscar“ und „Rosi“ stellte sich auch als Gradmesser für echte Männer heraus. Denn man muss die Zeichensprache der Elefanten schon deuten können, gerade wenn einem so um die 15 Tiere begegnen, ansonsten könnte es gefährlich werden. Die Landschaft die uns umgab, das ungefähr 15 bis 20 Kilometer langes Huab-Flusstal, hat uns nicht nur beeindruckt, sondern auch gezeigt, vor welchen Herausforderungen die Bauern hier stehen. Wasser sucht man außerhalb des Tals fast vergebens.

Feuerstelle vor dem Camping-Fahrzeugen
Elefanten in der Nähe des Campingplatzes

Als nächste Station steuerten wir den Palmwag Campingsite an. Hier zeigte sich zunächst, dass Falk die einheimischen Köstlichkeiten dann doch nicht so bekommen sind. Es brauchte eine gehörige Portion Schokoriegel, bis wir seinen Magen wieder beruhigen konnten. Ich glaube, dass ist uns erst ziemlich spät im Verlauf der Reise gelungen. Dafür gab es bei dem Veterinary Control Point (tierärztliche Grenzkontrollstelle) zum Palmwag Conservancy – ich weiß nicht, warum ich dies gerade an dieser Stelle schreibe – die erste Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen. Die Investition in überteuerte Schlüsselanhänger sollte uns nur kurze Zeit später noch teurer zu stehen kommen. Denn beim Tanken der beiden Geländewagen gingen mal eben 250 Euro drauf. Aber in Sesfontein sollte es ja einen Geldautomaten geben!

An der Tankstelle
Sonnenuntergang

Dafür konnte Dr. Eike wieder eine gute Tat vollbringen, in dem er bei unserem Zwischenstopp einen Leistenbruch in Augenschein nahm. Zwar war es nicht möglich, direkt zu helfen, aber zumindest konnte er erklären, was zu tun ist. Nachdem unser eigener Patient Falk für die Dezimierung der Schokoladen-Vorräte gesorgt hatte, freuten wir uns auf den Halt in Sesfontein. Hier kauften wir Wasser, Cola und etwas Gemüse. Außer einer bunten Auswahl an Töpfen und Schüsseln gab es nicht viel. Schon gar kein Geld. Der versprochene Geldautomat sei schon seit Monaten defekt, verriet man uns im Shop. Gut, dass er wenigstens angeschlossen war, so hatte man für einen kurzen Augenblick einen Hoffnungsschimmer.

Herero Frau
Tourist Info Centre

Auf dem Weg zum Puros Campsite wartete der nächste Spaß. Wir halfen einem älteren Herrn, der mir irgendwie bekannt vorkam, seinen Land Rover wieder in die Gänge zu bekommen. Was gar keine so leichte Entscheidung war, denn es kursieren ja immer wieder Geschichten, wie Touristen auf diese Weise reingelegt werden. Aber nachdem Dr. Eike sich im Verlauf der Fahrt schon so ins Zeug gelegt hatte, wollten auch wir ein großes Herz beweisen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem älteren Herrn um Garth Owen-Smith handelte, einem Pionier des „community based natural resource management“. Hier (http://www.youtube.com/watch?v=AQdqErZTYjk) können Sie sich einen Eindruck von ihm und seiner Welt machen. Unsere Tour führte uns nach dieser Mission immer weiter gen Nordwesten, dabei „kratzten“ wir fast an der Grenze zur Skelettküste, bis wir schließlich später nördlich am Kunene Fluss ankamen.

Unterwegs zum nächsten Camp
Caspar Venter mit Garth Owen-Smith

Bei Nacht betrachtet sieht die Gegend hier wie eine Mondlandschaft aus. Was besonders beim Gang auf die Toilette (die hier direkt in einen Baum integriert wurde) sehr spannend ist. Kein Mensch weiß in der Dunkelheit, ob dies nun der Schatten eines Astes oder ein gefährliches Tier ist. Und Marko konnte noch einen weiteren nicht zu unterschätzenden Fakt erfahren. Denn die Gefahr lauert auch im Kot der Elefanten. Die fressen nämlich, wie die Giraffen auch, liebend gern Akazien. Um die beeindruckenden Dornen machen die Giraffen mit ihrer Zunge jedoch einen Bogen. Die Elefanten scheiden sie unverdaut wieder aus. Selbst Autoreifen geben dabei nach. Also Vorsicht.

Toilette in Baum integriert
Hinweisschild

Eine Website hat der Puros Campsite nicht, aber wir besuchten zwei Lodges in der Gegend. Wer es also etwas bequemer mag… . In der Okahirongo River Camp fischten wir sehr erfolgreich (was auch immer ein Erfolg ist), badeten im Swimmingpool und wurden mit einem Dinner überrascht.

Pool im Okahirongo River Camp
Rote Tonne als Orientierungspunkt

Der Marienfluss hat uns für die zuvor erfahrenen nächtlichen Ängste jedoch wieder entschädigt. An DER roten Tonne versuchten wir, zunächst im Nirgendwo Orientierung zu erhalten. Alle anderen Markierungspunkte haben wir dann verfehlt, dafür entdeckten wir auf dem Weg zum Camp Syncro aber ein herrliches, anderes Farbenspiel: Blauer Himmel, gelbes Gras und der Sand waren einfach traumhaft schön. Auch hier konnten wir wieder Gutes tun. So kam es, dass Dr. Eikes Studentenbrille nun auf der Nase von Jenny, die im Camp Synchro arbeitet, einen guten Dienst tut. Denn Jenny litt auf einem Auge unter einer extremen Kurzsichtigkeit.

Im Camp Syncro
Jenny mit ihrer neuen Brille

Die Temperaturen stiegen in diesen Tagen dann schon weit über die 30 Grad Celsius-Marke. Es fiel uns daher extrem schwer, nicht baden zu gehen. Als wir dann erste Krokodile schwimmen sahen, war die Entscheidung dann doch wesentlich leichter. Stattdessen haben wir ausnahmsweise einen erholsamen Mittagsschlaf gemacht. Das Flusswasser hatte übrigens so ungefähr 27 Grad – das Wort „Erfrischung“ bekommt da eine ganz neue Bedeutung. Die hätten wir dann später aber wirklich gebraucht, denn nun machten wir uns am Kunene auf eine Bergetappe. Auch ohne dass einem das Auto kaputtgeht (wie 2009 in Botswana), kann man auf einer solchen Piste Stunden zubringen. Doch der Weg hat sich gelohnt – wir konnten eine tolle Aussicht genießen (bei dann 42 Grad). Am Nachmittag gab es, wie zur Belohnung, einen Regenguss. Einheimische berichteten uns, es sei der erste Schauer seit dem 2. Mai dieses Jahres gewesen.

Caspar Venter badet im Fluss
Die Männer im Pool

Vom Camp Syncro zum Epupa Falls Campsite galt es eine schier unmögliche Aufgabe zu lösen: Die Durchquerung des Van Zyl’s Passes von Westen nach Osten. Man riet uns davon mehr als ab. Aber anstelle eines riesigen Umweges wählten wir das Abenteuer. Zunächst schauten wir uns einen Kilometer der Strecke zu Fuß an und entschieden, dass die Sache machbar sei. „Das kann fast jeder!“ – war unsere Meinung. Leider teilte sich die Strecke in Phase 1 – machbar, Phase 2 – schwierig, Phase 3 – höllisch, ein. Ein wahres Glücksgefühl überkam uns, als wir das Hochplateau mit einer unglaublichen Aussicht erreichten. Hier hatten wir auch denkwürdige Begegnungen mit den eingeborenen Himbas. Von der Hochzeitskluft bis hin zu sehr geruchsintensiven Parfums und Körperfarben konnten wir hier alles erleben. Wir wurden auch wieder eine Menge Kleinigkeiten los, was unseren Proviantbestand erneut schrumpfen ließ. Hätten wir doch nur mehr Zucker und Zigaretten an Bord gehabt! Kay war mit seinen Zigarren in diesem Moment der König. Auf unserer Route wurden wir außerdem Zeuge einer Ziegenschlachtung und sahen ein neugeborenes Himba-Baby. Wirklich ein naturnahes Wechselbad der Gefühle. Der weitere Weg war zwar dann immer noch schwierig, aber wirklich machbar. Genächtigt (Ankunft nach 21 Uhr…) haben wir auf dieser Etappe unserer Reise wie gesagt auf dem Epupa Falls Campsite und im Epupa Camp – also in der Nähe der Epupa Wasserfälle. 

Für virtuelle Surfer gibt es hier www.kaoko-namibia.com und hier www.epupa.com.na mehr Infos. 

Unterwegs auf schwieriger Strecke
Zu Besuch bei den Himbas

Anschließend ging es auf die nicht ganz unkomplizierte, 94 Kilometer lange Strecke von den Epupa Fällen zur Kunene River Lodge, in der wir für zwei Nächte Quartier bezogen. Doch zuvor galt es drei Mitfahrer zu transportieren. Simion Johannes – ein Polizist. Keine Ahnung, wie er die Strecke ohne uns geschafft hätte. Dann nahmen wir einen Himba mit an Bord. Da fiel uns wieder ein, dass Wasser für die Himbas ein kostbares Gut ist und sie es daher nicht zum Waschen verwenden. Hierfür dient eine Art Asche. Diese war nun gut sichtbar auf unserem Autositz verteilt. Kein Problem. Und es hielt uns auch nicht davon ab, Robby aus Angola, der seit zwei Tagen unterwegs war, ebenfalls ein Stückchen (60 Kilometer für die er sonst drei Tage gebraucht hätte) mitzunehmen. Sie merken, Urlaub ist wirklich die Zeit, in der man Freunde kennen lernt.

Die Epupafälle
Caspar Venter mit Robby aus Angola

Wir sechs waren im letzten Drittel der Reise auch schon ein gut eingespieltes Team. Daher stellte sich für uns gar nicht die Frage, ob wir uns von der Kunene River Lodge aus, auf zum Rafting-Abenteuer machen. Selbstverständlich unterschrieben wir bereitwillig alle Dokumente. Belehrungen – vor allem bezüglich wilder Krokodile – brauchten wir doch nicht mehr! Die ersten Kilometer waren auch vollgepackt mit Stromschnellen und Hindernissen. Teilweise mussten wir unsere Boote vorschicken und wagemutig über Felsvorsprünge zehn Meter tief in die Fluten springen. All dies konnte uns nichts anhaben. Der Fluss führte relativ wenig Wasser. Ein Schub sollte folgen, da das Ruacana-Wasserkraftwerk, das etliche Kilometer hinter uns lag, für die Stromerzeugung zwei Schleusen öffnete. Leider kämpften zuerst ich und nur wenige Minuten später Marko und sein Vater in ganz unterschiedlichen Situationen mit der Kraft des Wassers. Natürlich kann ich jetzt ganz locker darüber schreiben. Aber wir wussten unabhängig voneinander nicht, wo das sprichwörtliche Oben und Unten ist. Das Resultat: Ich habe eine Trommelfellruptur davon getragen, Marko einen wirklich schmerzhaften Abbruch des dritten Lendenwirbels. Da war der Spaß dann erst einmal vorbei.

Ohne die Hilfe unserer Guides hätte sicher auch etwas Schlimmeres passieren können. Aber dank eines eilig besorgten, zusätzlichen Autos, konnte Marko transportiert werde. Ein wenig macht ihm sein Rücken heute noch zu schaffen. Wenn wir aber über unser Abenteuer sprechen, kann er schon wieder herrlich lachen. Dr. Eike und Schwester Emilie schauten sich übrigens später in einer bestens ausgestatteten Apotheke mein Ohr an und bestätigte (für mich sehr schmerzhaft) die Diagnose. Ganz nebenbei, ein Krankenhaus hätten wir erst in rund 500 Kilometern Entfernung gefunden.

Fast hätte ich es vergessen – hier die Internetseite der Kunene River Lodge: www.kuneneriverlodge.com

Kurz vorm Rafting
Männergruppe
Rafting im Fluss
Sprung vom Felsen

Wir verbrachten dann noch zwei Nächte in den NWR-Camps Onkoshi Camp beziehungsweise im Okaukuejo Campsite, die beide im Etosha Nationalpark liegen. Das Onkoshi Camp hatten wir übrigens für uns allein. Vielleicht war auch dies der Grund, warum Falk und Kay hier ihr vollkommenes Tanztalent entwickeln konnten. Bernadette und Aune werden wohl heute noch schwärmen…. Der Okaukuejo Campsite hingegen ist oftmals hoch frequentiert, trotzdem haben wir hier das beeindruckendste Naturschauspiel unserer Reise erlebt. Ich denke, selbst ein guter Tierfilmer bekommt höchst selten sechs Löwen, sieben Nashörner, 17 Giraffen, etliche Schakale und Elefanten an einer Wasserstelle vor die Linse. Und das Wort „Action“ musste man wirklich nicht rufen. 

Tanzen im Onkoshi Camp
Sonnenuntergang im Etosha Nationalpark

Anschließend ging es wieder zurück nach Windhoek, wo wir im Hilton (www.hilton.com) übernachteten. Das war dann noch einmal eine luxuriöse Erholung nach den Strapazen. Und dort gab es auch wieder einen Geldautomaten, den ich jedoch dann nicht mehr brauchte.

Auf der Rückfahrt waren wir alle ziemlich fix und fertig – aber überglücklich über die vielen Erlebnisse unserer „Namibia Excursion 2011“. Ich fand, meine Mitstreiter hatten ein Lob verdient und daher nahm ich im Regionalexpress von Burg Stargard nach Neubrandenburg persönlich die Zugdurchsage an mich. Und als wir in Neubrandenburg ankamen, prangte das Venter Tours-Logo an der Außenwand des Zuges. Keine Ahnung, wie es dort hinkam. Aber unserem familiären Empfangskomitee am Bahnhof hat es gefallen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Air Namibia, ASCO und alle Unterkünfte, die unsere „Namibia Exkursion 2011“ zu einem so wunderbaren Erfolg und Erlebnis gemacht haben.

Herzlicher Empfang von den Familien