Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Namibia Presse-Reise November 2012

Die Reiseteilnehmer der Presse-Reise

Namibia - das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden - ist ein karges, raues Land, wie aus einer anderen Welt und dennoch so einladend und beinahe vertraut und leicht zu bereisen. Namibia ist das Traumland des Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Es ist ein Land, in das sich schon viele Menschen verliebt haben. Wer Ruhe sucht und Natur, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite genießt, den wird Namibia, das zu den am dünnsten besidelten Ländern der Erde zählt, nicht mehr loslassen ...

28.11.2012
Am Mittwoch den 28. November 2012 ging es los. Mit einer Maschine der Air Namibia sind wir über Nacht non-stop nach Windhoek geflogen.

29.11.2012
Nach Ankunft am Hosea Kutako Internationalen Flughafen in Windhoek ging es per Kleinflugzeug mit Wilderness Air direkt in das zu Wilderness Safaris gehörende Desert Rhino Camp. Nach Eintreffen, Check-In und Mittagessen ging es wenig später auf die Suche nach den Spitzmaulnashörnern mit den Mitarbeitern der Organisation "Safe The Rhino".

Interviewpartner: Mitarbeiter vom "Save the Rhino" Organisation und Chris Bakkes

Übernachtung: Desert Rhino Camp

Caspar Venter im Kleinflugzeug
Safari-Fahzeug

30.11.2012
Am Morgen ging es weiter drch das ca 5.000 Quadratkilometer große, private Palmwag Konzessionsgebiet. Das Naturschutzgebiet zeichnet sich durch die atemberaubende, von Hügeln und seltenen Pflanzen durchzogene Landschaft sowie die faszinierende Tierwelt aus. Mit etwas Glück zeigen sich hier Springbock, Oryx, Kudu, Strauße, Schakale, Zebras, Giraffen, Hyänen und manchmal auch Löwen, Leoparden und Geparden. Die Wildtiere vor der Kulisse roter Felsen und weiter Flächen bieten besondere Fotomotive. Ein Highlight ist die Begegnung mit dem vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn und den Wüstenelefanten, die durch die scheinbar endlose Weite ziehen. Der Weg führte weiter durch die Täler und Flussbetten, die besonders beliebt bei den Tieren sind. Ebenso wie die felsigen Schluchten und fruchtbaren Quellen, die wir passiert haben.

Übernachtung: Campingübernachtung im Palmwag Naturschutzgebiet

Pflanzen in der trockenen Landschaft
Campingübernachtung im Palmwag Naturschutzgebiet

01.12.2012
Nach dem Frühstück stand ein Rundgang durch das Camp an um zu sehen, welche Tiere in der Nacht am Lager vorbeigezogen sind. Von hier aus ging es durch das obere Mudoribrivier weiter auf der Suche nach Spitzmaulnashörnern und Wüstenelefanten. Der Weg führte durch das trockene Flussbett des Hoanibriviers, der gesäumt ist von riesigen, uralten Akazien und darum idealen Unterschlupf für Elefanten bietet. Am Abend Lagerfeuer und Treffen mit Dr. Flip Stander, dem Gründer des Desert Lion Conservation.

Übernachtung: Camping beim Hoanib Rivier

Wüstenelefant bei Hoanib
Skelettküste in Namibia

02.12.2012
Früh am Morgen ging es weiter Richtung Norden. Zunächst entlang des Verlaufs des Tsuxubriviers, unmittelbar an der östlichen Grenze zum Skelettküstenpark, bevor wir das Flussbett des Hoarusibriviers erreichten. Ständig wechselte das Landschaftsbild, von satten Flussbetten über Schluchten zu den für Namibia so typischen endlosen Weiten. In der Weite der Kunene Region bot sich die Gelegenheit, die Tiere in ihrer ganz natürlichen Umgebung fernab aller Wildparks zu beobachten. Im trockenen Flusslauf des Hoarusib halten sich Elefanten, Giraffen, Nashörner, Kudus, Zebras, Strauße und andere Tiere auf. Nördlich von Sesfontein liegt das 48.982 qkm große Kaokoveld, das 1993 in die Region Kunene integriert wurde. In den Berggebieten Kaokovelds findet man noch ursprüngliche Wildnis, und die hier heimischen Wildtiere haben sich auf einzigartige Weise ihrer Umgebung angepasst. Hier ist die Heimat der Himba (auch Ovahimbas genannt), die zu den letzten Nomaden Afrikas gehört. Das heutige Tagesziel war das Camp in der Gemeinde von Purros, ein offizieller Camingplatz mit Waschgelegenheiten. Am späten Nachmittag besuchte die Gruppe ein Himbadorf und später endete der Tag bei einem Sundowner mit Blick über die farbintensive Umgebung des Hoarubsibriviers.

Interviewpartner: Mitglieder des Purros Hegegebietes

Caspar Venter mit Himba-Frau
Himba-Kinder

03.12.2012
Heute stand eine Fahrt zur Purros Landepiste für den Charterflug von Purros in die Serra Cafema Lodge von Wilderness Safari an. Das Serra Cafema Camp ist das abgeschiedenste Camp im gesamten südlichen Afrika und garantiert ein unvergessliches Erlebnis in Namibia. Die Unterkunft ist im äußersten Nordwesten von Namibia gelegen, weiter von Namibias Hauptstadt Windhoek entfernt als vom Okavango Delta in Botswana und kann nur mit dem Flugzeug erreicht werden.

Guide/Interviewpartner für die nächsten zwei Tage: Conrad Brain

Übernachtung: Serra Cafema Lodge

Mit der Cessna zum Ongava Tented Camp
Safari-Fahrzeug von Serra Cafema

04.12.2012
Flug mit der Cessna zu dem zu Wilderness Safaris gehörenden Ongava Tented Camp am berühmten Etosha National Park. Das Ongava Zeltcamp befindet sich an der südlichen Grenze des Etosha Nationalparks auf einem 30.000 ha großen Privateigentum. Das Camp liegt in einem anderen Teil des Parks als die Ongava Lodge. Die Unterkunft besteht aus 8 großen, komfortablen Meru-Zelten mit en-suite Badezimmer, Dusche/WC. Das Reet gedeckte Restaurant bietet eine herrliche Ausblicke auf eine Wasserstelle, wo sich die Tiere zum Trinken versammeln. Zur Auffrischung steht ein kleines Schwimmbad zur Verfügung. Als Aktivitäten bieten sich Wildbeobachtungsfahrten in das Gebiet von Okaukuejo in Etosha an, wo Löwen, Elefanten, Geparden, Gemsböcke, Springböcke und Gnus zur Wasserstelle kommen. Außerdem werden Wildbeobachtungsfahrten bei Tag und abends bei Dunkelheit sowie Buschwanderungen in Begleitung bewaffneter Fährtensucher im privaten Wildschutzgebiet angeboten. Hier sind auch zusätzlich zu vielen anderen Tieren die seltenen Spitzmaulnashörner sowie Breitmaulnashörner zu finden.

Interviewpartner Thema Tierwelt: Conrad Brain + Tierprojektleiter in Ongava
Übernachtung: Ongava Tented Camp

05.12.2012
Nach einem leichten Lunch im Ongava Tented Camp ging es per Charter zurück nach Windhoek zum Eros City Airport. Von hier aus startete die Besichtigungstour zu den Highlights von Windhoek mit einem Guide von Wilderness Safaris.

Löwenmännchen mit Jungtieren