Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Peter und Ilona Burger unterwegs in Simbabwe und Botswana 12/2015

Wieder einmal erlebten wir mit Venter-Tours eine ereignisreiche Reise durch Simbabwe und Botswana. Es war unsere erste Reise nach Simbabwe und wir waren anfänglich etwas skeptisch, was wir allerdings komplett revidieren müssen. Denn wir waren von Simbabwe und den Menschen dort wirklich sehr beeindruckt. Auch als Selbstfahrer hatten wir keinerlei Probleme und wurden überall sehr freundlich empfangen. Nachfolgend nun die Reise im Einzelnen:

Nach einem langen Flug über Dubai und Lusaka kamen wir ziemlich erschöpft in Harare an. In aller Kürze konnten wir am Flughafen den PKW von Europcar entgegennehmen und waren in nur 20 Minuten dann im "The Bronte Hotel". Das Hotel war durch die ideale und ruhige Lage genau das richtige und nach einem kurzen Snack an der Bar hatten wir hier eine sehr erholsame Nacht.

Unser Weg führte uns nun nach Mutare zur Musangano Lodge, die Fahrt verlief problemlos über wirklich durchaus gute Straßen. Die Musangano Lodge liegt sehr schön und die Chalets sind sauber und geräumig. Leider hatten wir hier das Pech, dass durch die Ferienzeit ein Besuch von unterstützten Projekten leider nicht möglich war. Aber der Manager Leonard gab uns den Tipp, in die Bvumba-Mountains zu fahren, was dann wirklich sehr reizvoll. Hier sollte man dann auch unbedingt "Tony's Coffee Shop" besuchen (einmalige Torten, zwar etwas teuer, aber muss man einmal machen).

Chalet der Musangano Lodge
Torte im Tony's Coffee Shop

Weiter fuhren wir nach Masvingo zu Norma Jeanes's Lake View Resort: hätten wir hier kein Navigations-System gehabt, wären wir verloren gewesen. Denn es gibt leider keinerlei Hinweisschilder. Das View Resort liegt in einem wunderschönen Garten, das Personal ist sehr freundlich, das Essen war ausgezeichnet. Hier muss man aber darauf eingestellt sein, dass nur Bargeld akzeptiert wird, was uns fast Probleme gemacht hätte. Das Resort liegt ideal als Ausgangspunkt zum Besuch des Great Zimbabwe Monument, was wirklich zu empfehlen ist. Leider konnten wir keine geführte Tour machen, aber auch auf eigene Faust war dieser historische Fleck sehr beeindruckend. Ein unbedingtes Muss.

Ruinen von Great Zimbabwe
Einheimische

Masvingo hinter uns, erreichten wir dann "The Nesbitt Castle" in Bulawayo, was als Ausgangspunkt zum Besuch des Matabo NP dienen sollte. Leider war hier der Empfang schon sehr unfreundlich und es konnte uns auch kein Zimmer mit Dusche zur Verfügung gestellt werden. Wir fühlten uns sofort unwohl und wollten hier auch keine zwei Nächte verbringen. So entschloss ich mich, Herrn Venters zu kontaktieren und bat darum, dass wir bereits nach einer Übernachtung weiter zum Hwange NP fahren konnten. Hier mein ganz großer Dank an Caspar Venter, der dann alles möglich gemacht hat. Erwähnen möchte ich noch, dass das Frühstück im Nesbitt Castle dann nur noch unseren Eindruck verstärkte: Die Tischdecke war voll mit toten Fliegen, Flecken von bestimmt einer Woche und die servierte Marmelade war tiefgefroren. Leider wollte auch niemand von uns wissen, warum wir frühzeitig abreisten - schade, das Gebäude selbst ist wirklich sehenswert. Aber leider konzentriert man sich dort nach unserer Meinung nur noch auf die Ausrichtung von Hochzeiten.

Aber alles ist für irgendwas gut und durch die frühere Abreise konnten wir somit das Little Makalolo im Hwange NP genießen: das war wirklich einmalig schön und hat uns für das Nesbitt Castle wirklich entschädigt. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und hatten dort einen wunderschönen Abend (im nachhinein betrachtet noch etwas besser als das Davison's Camp). Man muss hier nur darauf eingestellt sein, dass die Fahrt mit dem Cheep vom Main Camp zum Little Makalolo oder Davison's Camp ca. 4 Stunden dauert !

Zeltchalet in Little Makalolo
Little Makalolo - Zeltchalet von innen

Nach dem Morning Drive wurden wir dann zum Davison's Camp gebracht, in dem wir die nächsten drei Tage verbrachten. Kim und das gesamte Management waren großartig, unser Guide super und wir wurden wirklich drei Tage lang sehr umsorgt und verwöhnt. Ein großartiges Camp mit tollem Personal und wunderbarem Essen. Der Hwange NP hat uns durch die Vielfalt sehr gut gefallen und mit Sicherheit waren wir hier nicht das letzte Mal.

Löwin im Hwange Nationalpark
Gepard im Hwange Nationalpark

Der Abschied viel uns wirklich sehr schwer, aber die Reise ging weiter nach Victoria Falls und hier hat uns ein sehr freundlicher Mitarbeiter von Europcar am Airport angeboten, wir könnten mit dem Auto zum Hotel fahren und er holt dann dort das Auto ab. Das nahmen wir natürlich gerne an und kamen dann im "The Victoria Falls Hotel" an. Dieses historische Hotel ist wirklich einen Besuch wert und wir haben dort den Aufenthalt genossen. Die Falls selbst haben wir uns gespart, da wir bereits vor zwei Jahren diese besichtigt hatten. Viel interessanter für uns war dann der View Point, an den man vom Hotel aus gelangt. Hier hat man einen grandiosen Blick auf den Zambesi und die Brücke.

Victoria Falls
Victoria Falls Hotel

Am nächsten Morgen wurden wir am Hotel abgeholt und über die Grenze nach Botswana gebracht. Dort erwartete man uns in der Bakwena Lodge, die bei der Zufahrt erst einmal etwas Zweifel aufkommen ließ. Doch nach einem sehr herzlichen Empfang fühlten wir uns sofort wohl und hatten hier das Glück, dass wir die ersten Gäste waren, die das neu gebaute Chalet Nr. 10 beziehen durften. Hier hätten 4 Personen Platz gehabt, wir wurden wieder einmal bestens umsorgt und haben sehr gut gegessen. Die Ausflüge per PKW und Boot im Chobe NP waren wunderschön.

Flusspferde im Chobe Nationalpark
Elefantenbaby im Chobe Nationalpark

Leider verging auch hier die Zeit wieder zu schnell und es ging weiter per Kleinflugzeug zur Savute Safari Lodge im westlichen Teil des Chobe NP. Hier mussten wir leider feststellen, dass uns die Umgebung nicht wirklich gefällt. Die Game Drives waren leider sehr ermüdend, da kaum Tiere zu sehen waren und durch die karge und relativ einseitige Landschaft war das alles weniger reizvoll. Wir haben deshalb auf einige Drives verzichtet, denn die Lodge hat den Vorteil, dass direkt vor der Main Lodge ein großes Wasserloch ist und man musste nur am Pool auf der Liege verweilen und die kommenden Tiere beobachten. So kamen hier Wildhunde, Hyänen, Büffel und Elefanten vorbei.

Ein weiterer Flug brachte uns dann zum Camp Moremi im Okavango Delta: Hier stimmte einfach alles, tolles Personal, ein super Guide, prima Essen und tolle Erlebnisse. Ein Platz, an den wir gerne wieder kommen würden. Bei einer Bootsfahrt durften wir einen Elefanten im Wasser beobachten, der dann unseren Weg kreuzen wollte. Das Pech war nur, dass der Motor nicht mehr ging und wir "Face to Face" im Abstand von ca. 1 Meter mit dem Elefanten waren. Aber sowohl der Elefant als auch wir waren relativ entspannt, so dass er in Front des Bootes einfach darauf wartete, bis wir den Motor wieder starten konnten.

Elefant im Okavango Delta
Elefant hautnah

Aber auch hier mussten wir uns leider wieder verabschieden (nachdem wir dann auch noch mit dem Cheep tief eingesunken waren und mit 2 Hippos im Hintergrund dann den Wagen irgendwie wieder flott machen mussten) und kamen dann im "Leroo la Tau" an, wo wir auf alte Bekannte stießen, da wir vor zwei Jahren schon einmal da waren. Leider hatte der Boteti-River sehr wenig bzw. gar kein Wasser, so dass Bootstouren leider nicht möglich waren. Wir waren mit einem anderen Ehepaar die einzigen Gäste und genau mit diesen konnten wir nicht (normal für uns kein Problem, aber ging wirklich nicht). Aber wie schon einmal erwähnt: alles ist für irgendwas gut und durch diese Situation hatten wir ein "Exklusiv-Rundum-Paket" durch den Manager Action: er hat nur mit uns die Game Drives gemacht und zum Abschied hat er uns auf dem Oberdeck der Main-Lodge ein Candle-Light-Dinner organisiert - war der Hammer und sehr tränenreich.

Damit viel uns der Abschied noch schwerer, aber alles hat ein Ende und nach wunderbaren und erlebnisreichen drei Wochen traten wir unsere Heimreise an (durch viele Etappen leider sehr lange).

Tsamaya Sentle - Totsiens

Wir möchten ganz herzlich Danke sagen an das gesamte Team von Venter-Tours, was wieder einmal diese tolle Reise organisiert hat und ich kann nur bestätigen:

Mein.Dein.Afrika - und wir kommen wieder

Ilona und Peter Burger