Mein. Dein. Afrika.
Afrika Reisen mit Venter Tours

Unsere Mitarbeiterin Catrin Zerbe auf Mitmach-Tour - 11/2013

Catrin genießt die weite Landschaft

Da steigen einem die Affen aufs Dach!

Wie ist es eigentlich, wenn sich elf Leute gemeinsam in einen roten Truck und 21 Tage auf Safari begeben? Bei so manch einem mögen jetzt vielleicht Assoziationen mit Tommy Jauds Buch „Hummeldumm“ oder sogar dem „Dschungelcamp“ aufkommen. Aber ich kann diese Frage eindeutig mit: „Schön wird es!“ beantworten.

Catrin am Sunway-Truck

Ende des letzten Jahres begab ich mich auf eben diese Reise durch Namibia und Botswana, um hautnah eine Mitmach-Komfort-Safari für Sie zu testen. Los ging es in Livingston, von wo aus wir uns natürlich die Victoriafälle zu Eigen machten. Naja, so mutig war ich dann doch nicht, aber die atemberaubende Kraft des Wassers hat sich dennoch tief eingeprägt. Über den Caprivi ging es dann direkt in den Etosha Nationalpark. Inzwischen hatte sich die Gruppe gut miteinander vertraut gemacht und ich fand es wirklich toll, dass unsere Tour-Guides aus Zimbabwe stammten. So lernte ich quasi noch ein drittes Land auf meiner Reise kennen. Die Beiden haben viel von ihrem Land berichtet und auch beim Kochen zeigten sie Talent. Es gab eine leckere Mischung aus europäischem und afrikanischem Essen. Dabei durften wir Mitreisenden uns auch jederzeit einbringen – und sei es beim Zutatenschneiden.

Geschlafen haben wir während der Reise in festen Unterkünften oder aber in Zelten. Das Campen hat natürlich seinen ganz besonderen Reiz. Wann wird man schon einmal von Affen geweckt, die einem quasi aufs (Zelt-)Dach steigen? Ich fand das sehr abenteuerlich und passend zu einer Mitmach-Afrika-Reise. Keine Frage, dass wir bei unserem Aufenthalt im Etosha eine Menge Tiere gesehen haben. Beeindruckend fand ich jedoch ein wenig später auch die „tierischen“ Malerein in Twyfelfontein. In jedem Reiseführer werden sie erwähnt und das zurecht. Die fantasievollen Tierdarstellungen sind mindestens genauso spannend wie eine Pirschfahrt. Da gibt es wirklich auf jedem Stein etwas zu entdecken.

Nach einer Stippvisite am Brandberg ging es nach Swakopmund – wieder ein regelrechtes Kontrastprogramm. Die Katamarantour war für mich ein absolutes Highlight und ich kann sie nur jedem empfehlen. Wenn es eine Steigerungsform für „hautnah“ gäbe, hierfür würde ich sie verwenden. Bei leckeren Getränken und Snacks geht man mit Pelikanen, Robben und Delfinen auf Tuchfühlung. Herrlich. Gleich nach dieser zweitätigen „Städtereise“ wartete das afrikanische Wildlife der Namib-Wüste auf uns. So wie Twyfelfontein, ist auch der Besuch der Wüsten in Sossusvlei ein Muss. Hier bekommt man vor allem eine neue Definition der Worte „Wüste“ und „rot“ geliefert.

Catrin mit Pelikan in Swakopmund
Die Felsmalereien von Twyfelfontein

Afrikanisch wurde es erneut nach unserem Besuch in Windhoek, wo wir natürlich im legendären „Joe`s Beerhouse“ einkehrten. Dennoch – viel imposanter als die Hauptstand ist und bleibt eine Übernachtung in den Strohhütten der Buschmänner der Kalahari. Ich habe dort Tiere gesehen... Tausendfüßler zum Beispiel, die endlich mal ihrem Namen gerecht wurden!

Dann ging es ins Okavango Delta. Hier ließ sich unsere Gruppe drei Tage auf wirkliche Abenteuer ein. Dazu zählen selbstverständlich die Fahrt in einem Mokoro und das „wilde“ Campen auf einer abgelegenen Flussinsel. Also, anfangs habe ich mich schon gefragt, wo man, ob des ganzen Wassers, eigentlich schlafen soll? Aber es hat sich tatsächlich ein gutes Plätzchen finden lassen. Na gut, ehrlich gesagt, wartete man schon auf uns. Zwar gab es hier kein Schwimmbad oder ein Restaurant, aber eine Eimerdusche ist manchmal viel erfrischender! Und nicht nur bei den Buschwanderungen ist man dort mit den Tieren tatsächlich auf Augenhöhe. Ich habe das sehr genossen. Ganz besonders die Büffelkämpfe, die man nachts hören konnte.

Das Okavango Delta aus der Luft
Giraffen und Zebras

Danach ging es zu den Makgadikgadi Salzpfannen, die wiederum mit einer facettenreichen Tierwelt und einer unglaublichen Weite aufwarten konnten. Die Bootsfahrt auf dem Chobe am nächsten Tag war dann fast schon ein wenig surreal. Wir haben so viele Elefanten und Flusspferde gesehen. Fast schien es, als hätten diese eine Show für uns einstudiert. Mit diesen Eindrücken endete dann auch unsere Tour und es gibt noch so viel zu berichten: Der Besuch bei den Himbas und den Sans. Viele kulturelle und lebenswichtige Dinge haben uns dort tief beeindruckt. Und natürlich immer wieder die Tier- und Pflanzenwelt.
Am besten, Sie schauen sich das selbst mal an.

Catrin bei den Himbas
Die San

Rufen Sie mich aber vorher an – ich schwärme gern weiter. Telefon 0395 5553185

Die Dünen des Sossusvlei