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Wichtige Hinweise für die Einreise nach Sambia

Stand: April 2017

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Sambia einen Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Es wird daher die Ausstellung eines Kinderreisepasses oder Reisepasses empfohlen. Ein Visum, das von der sambischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird oder an der Grenze erhältlich ist, wird ebenso benötigt. Außerdem besteht die Möglichkeit der Visabeantragung über das Internet über den Link www.zambiaimmigration.gov.zm/index.php/menu-styles (sog. e-Visa). Reisende erhalten, nach positiv verlaufener Antragsprüfung, innerhalb von ca. drei Arbeitstagen ein Bestätigungsschreiben per Mail, welches an der Grenze vorzulegen ist. Erst dort wird die Gebühr fällig und das eigentliche Visum ausgestellt. Einige Fluggesellschaften bestehen allerdings bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums, so dass das E-Visaverfahren bisher nicht uneingeschränkt empfohlen werden kann. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums beträgt für deutsche Staatsangehörige zurzeit US$50,- (Single entry) bzw. US$80,- (Double entry) und ist in USD bar zu entrichten. Bei Einreise wird häufig die Vorlage des Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt. Besonderer Hinweis: Es wird dringend empfohlen, insbesondere beim Grenzübertritt auf dem Landweg, unverzüglich nachzuprüfen, ob die Einreise im Reisepass auch dokumentiert worden ist (Einreisestempel). Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden unnachgiebig geahndet und mit hohen Geld- oder sogar Haftstrafen belegt.

Gesundheitsempfehlungen

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) sowie gegen Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Typhus und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u. a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und sehr sinnvoll sein. Malaria tritt landesweit und ganzjährig auf, daher wird eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erforderlich. Sambia ist offiziell von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden, sodass nach einem Besuch des Landes (z. B. Livingstone, Victoria-Fälle) von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis mehr verlangt wird. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika. HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch Denguefieber und Malaria. Mindestens sechs Wochen vor Antritt der Reise sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt oder von einem speziellen Tropenmediziner über die individuell nötigen Maßnahmen beraten lassen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Nach starken Regenfällen treten manchmal auch Cholera-Fälle auf. Reisende sollten daher die Grundregeln der Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene strikt beachten. Beim Baden in stehenden Gewässern besteht die Gefahr einer Bilharziose-Infektion.

Geld und Währung

Die Währung in Sambia ist Kwacha (ZMK). 1 ZMK entsprechen 100 Ngwee (N). Nach einer neuen Regelung ist jeglicher Zahlungsverkehr für in Sambia belegene Leistungen fortan in Landeswährung (sambische Kwacha, ZMK) abzuwickeln. Zuwiderhandlungen können mit hohen Strafen (u. a. bis zu 10 Jahre Gefängnis) geahndet werden. Wenn das Visum direkt bei Einreise beantragt wird, sind die Gebühren in US-Dollar bar zu entrichten. Banken und Wechselstuben akzeptieren häufig nur US-Dollar zum Umtausch in Landeswährung, der Umtausch von Euro in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt. US-Dollar-Banknoten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe“) werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100,- bis 250,- €).

Botschaft der Republik Sambia
Axel-Springer-Straße 54a
10117 Berlin

Tel.: 030-206 29 40
Fax: 030-206 29 419
E-Mail: info@zambiaembasse.de
Website: www.zambiaembassy.de

Deutsche Botschaft in Sambia
Embassy of the Federal Republic of Germany
5219, Haile Selassie Avenue
Lusaka

Tel.: +260 (0) 211 25 06 44 / 25 12 59 / 25 12 62
Fax: +260 (0) 211 25 40 14
E-Mail: info@lusaka.diplo.de
Website: www.lusaka.diplo.de

Venter Tours übernimmt für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Einreisebestimmungen keine Gewähr. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten erteilen. Weitere Information erhalten Sie auch unter www.auswaertiges-amt.de.