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Simbabwe Reisen - Victoriafälle

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Wichtige Hinweise für die Einreise nach Simbabwe

Stand: April 2017

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Simbabwe wird von Deutschen ein gültiger Reisepass verlangt, der noch sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Sie benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ein Visum, das Sie bei Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen kostenpflichtig erwerben können. Hierbei ist eine Gebühr von US$30,- (eine Einreise) bzw. US$45,- (zwei Einreisen) in Devisen bar zu entrichten. Reisende, die beabsichtigen den Aufenthalt über den im Visum gewährten Zeitraum hinaus zu verlängern oder während des Aufenthaltes noch eines der Nachbarländer zu besuchen, benötigen eine Visumverlängerung bzw. gegebenenfalls eine Änderung in ein Visum zur mehrfachen Einreise (Multiple-Entry-Visa, US$55,-). Beides ist beim Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave. zu erhalten. Es empfiehlt sich, die Änderung oder Verlängerung rechtzeitig zu beantragen, um unangenehme Folgen wie Verschiebung der Abreise zu vermeiden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bitte versichern Sie sich bei der Einreise, dass Datum und Aufenthaltsdauer korrekt in den Pass eingetragen wurden.

Fahrausweis

Für das Fahren eines Fahrzeuges benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Bitte beachten Sie, dass in Simbabwe Linksverkehr herrscht.

Gesundheitsempfehlung

Bei der Einreise aus einem Land, in dem Gelbfieber-Gefahr besteht, muss ein internationaler Impfpass mit einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber vorgelegt werden. Für Reisende, die aus Deutschland über London oder Johannesburg einreisen, ist diese Impfung nicht vorgeschrieben. Simbabwe gehört zum Malaria-Gebiet. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen im Süden (Grenze Südafrika), in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein. Eine Malaria Prophylaxe ist deshalb sehr zu empfehlen. Insektenschutzmittel (Creme oder Sprühdosen) von guter Qualität sollten Sie sich für Ihre Reise mitnehmen. Mücken, die den Malariavirus tragen, sind fast ausschließlich gegen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang aktiv. Helle Kleidung, vorzugsweise langärmelige Hemden und lange Hosen, beugen Mückenstichen vor. Ein genereller Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza sollte bei jedem Reisenden vorhanden sein. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B wird ebenfalls empfohlen. Mindestens 6 Wochen vor Antritt der Reise sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt oder von einem speziellen Tropenmediziner über die individuell nötigen Maßnahmen beraten lassen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Harare und den Provinzhauptstädten hat sich jedoch die medizinische Versorgung im privaten Krankenhaussektor mittlerweile deutlich verbessert. Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Geld und Währung

Die Versorgung mit Bargeld durch Abhebung mit internationalen Bankkarten an Bankautomaten ist fast unmöglich. Kreditkarten werden nur noch sehr selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist Visa-Kreditkarten, Mastercard hingegen kaum noch. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Die gängige Währung in Simbabwe ist der 2009 als Zahlungsmittel eingeführte US-Dollar. In der Regel wird bar bezahlt. Es ist ratsam, nach Ankunft größere Geldbeträge in Hotels etc. im Safe zu deponieren, um das Diebstahlrisiko zu minimieren. Hierbei ist zu beachten, dass nur neue US$-Scheine, die ab 2010 gedruckt wurden und den großen Präsidentenkopf zeigen, mitgenommen werden sollten. Ältere Scheine werden in manchen Fällen nicht akzeptiert. Da es für beide Währungen kaum Münzen gibt, werden die Rechnungen entsprechend auf- oder abgerundet. Reisende sollten daher für ihren Aufenthalt die entsprechende Bargeldmenge (inklusive kleiner Geldnoten) mitbringen. Am 28. November 2016 hat die Zentralbank sogenannte „Bond Notes“ eingeführt. Die Bond Notes sollen den US-Dollar ergänzen, nicht ersetzen, und sind nur in Simbabwe gültiges Zahlungsmittel. Gleiches gilt für die bereits seit längerer Zeit im Umlauf befindlichen „Bond Coins“. Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über „Western Union“ Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen.

Deutsche Botschaft in Simbabwe
Embassy of the Federal Republic of Germany
30, Ceres Road
Avondale
Harare

Tel.: +263 (0)4 30 86 55 bzw. 56
Fax: +263 (0)4 30 34 55
E-Mail: info@harare.diplo.de
Website: www.harare.diplo.de

Botschaft der Republik Simbabwe
Kommandantenstraße 80
10117 Berlin

Tel.: 030 - 206 22 63
Fax: 030 - 20 45 50 62
E-Mail: info@zimembassyberlin.com
Internet: www.zimembassyberlin.com/de/

Venter Tours übernimmt für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Einreisebestimmungen keine Gewähr. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten erteilen. Weitere Informationen finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de.