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Elefanten im Gonarezhou Nationalpark

Gonarezhou Nationalpark

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Gründung und Entwicklung

Im Südosten Simbabwes, im sogenannten „Lowfeld“, liegt der Gonarezhou Nationalpark an der Grenze zu Mosambik und ist nach dem Hwange Nationalpark der zweitgrößte Park des Landes. Erster Grundstein für den Park war das 1934 eröffnete Gonarezhou Wildschutzgebiet, das kleine Teile des heutigen Nationalparks umfasste. Erst über 40 Jahre später im Jahr 1975 wurde der Gonarezhou Nationalpark gegründet. Durch den Bürgerkrieg war der Park einige Jahre für Besucher gesperrt und wurde erst Ende der 90er Jahre wieder eröffnet. Sicher hat auch diese langsame Entwicklung dazu beigetragen, dass der Park zu den weniger erschlossenen Gebieten Simbabwes zählt.  
Heute bildet der Gonarezhou Nationalpark zusammen mit dem Limpopo-Nationalpark in Mosambik, dem Kruger Nationalpark in Südafrika und einigen kleineren angrenzenden Schutzgebieten eines der größten Schutzgebiete der Welt, den Greater Limpopo Transfrontier Park.  

Gonarezhou Nationalpark - Blick auf Fluss
Gonarezhou Nationalpark - markante Felsen
Gonarezhou Nationalpark - Hippo
Gonarezhou Nationalpark - Camp

Ort der vielen Elefanten

Übersetzt bedeutet der Name soviel wie „Ort der vielen Elefanten“ – ein klarer Hinweis auf einige seiner Bewohner. Neben Elefanten treffen Sie hier außerdem auf Büffel, Giraffen, Löwen, Leoparden und einige Antilopenarten. Auch zahlreiche Vogelarten sind hier heimisch und in den Gewässern der Flüsse Mwenezi, Save und Runde findet man etwa fünfzig Fischspezies, wie den Killifish, eine Karpfenart, oder die schwarze Brasse. Leider verzeichnet man einen leichten Rückgang aufgrund sinkender Wasserqualität und sich veränderndem Strömungsbild der Flüsse.  
 
Auch landschaftlich hat der Gonarezhou Nationalpark viel zu bieten: Klippen aus rotem Sandstein, über Jahrhunderte von Wind und Erosion geschliffen, wie beispielsweise die Chilojo Cliffs im Norden zählen zu den faszinierendsten Regionen. Die Vegetation besteht aus Baobabs und falschen Mopanebäumen im Lowfeld, an den Ufern der Flüsse wachsen exotische Pflanzen wie Ebenholz oder Leberwurstbaum.  

Aktivitäten und Reisezeit

Neben den klassischen Safaris können Sie hier vor allem auch auf geführten Wanderungen die Umgebung erkunden und die Tierwelt beobachten. In der Gegend um die Samalena Schlucht sind sogar Nachtwanderungen, speziell bei Vollmond, möglich. Aber bitte nicht ohne ortskundige Begleitung! Vogelliebhaber können an den natürlichen Wasserpfannen einige der zahlreichen Vogelarten beobachten.  
Einige Teile des Parks sind während der Regenzeit von November bis April nicht zugänglich, was man bei der Reiseorganisation beachten sollte.  

Simbabwe-Reisen zum Gonarezhou Nationalpark

Der wenig erschlossene Park ist vor allem bei Individualreisenden beliebt und lässt sich wunderbar in Selbstfahrreisen integrieren, wie unsere 14- oder 20-tägige Reise „Kultur und Wildnis in Simbabwe“. Gerne erstellen wir Ihnen auch ein maßgeschneidertes Angebot passend zu Ihren geplanten Reisewünschen.