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Kongo Reisen

Odzala-Kokoua Nationalpark Kongo Reiseverlauf Kongo Reisebericht 

Kongo Reisen

Mit einer Fläche von fast 342000 km², davon 57 Prozent Regenwald, ist die Republik Kongo mit ihrer Hauptstadt Brazzaville nur ein wenig kleiner als Deutschland und wird von den Staaten Gabun, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo und Angola umgrenzt. Im Südwesten befindet sich die 170 km lange Küste zum Atlantischen Ozean. Der Tourismus steckt in der Republik Kongo noch in den Kinderschuhen, deshalb ist eine Reise in das noch sehr ursprüngliche Land immer noch ein Abenteuer. 

Regenwald bestimmt das Landschaftsbild der Republik Kongo. Die Wälder reichen vom Massif de Chaillu und Mayombe im Süden bis zum riesigen Gebiet des Urwaldes im Norden. Sie sind Teil des sich über sechs Länder erstreckenden großen Kongobeckens, in dem sich etwa ein Viertel des weltweit noch vorhandenen Regenwaldes befindet. Savannen, Lagunen und Sümpfe charakterisieren hier die üppige Landschaft, in der sich eine außergewöhnlich artenreiche Tierwelt zuhause fühlt. Landesweit wurden mehr als 400 Säugetierarten, 1000 Vogelarten, 700 Fisch- und 10000 Pflanzenarten gezählt, von denen es mehrere tausend nur hier im Kongo gibt. 

Besonders bekannt sind die Urwälder des Landes für das große Aufkommen an Gorillas, das mit vier Gorillas pro Quadratkilometer die höchste Dichte an Menschenaffen in ganz Zentralafrika darstellt. Etwa 20000 westliche Flachlandgorillas leben in der Republik Kongo, wobei die größte Population der Welt im nordwestlich gelegenen Odzala-Kokoua Nationalpark zu finden ist. Der Park ist schwer zugänglich, und die Flachlandgorillas sind im Gegensatz zu den Berggorillas in Ruanda/Uganda kaum an Menschen gewöhnt. Um den Gorillas einen entsprechenden Schutz zu bieten, müssen beim Tracking einige Regeln eingehalten werden, wie das Tragen von Mundschutz, die Einhaltung eines bestimmten Mindestabstandes und ein zeitlich begrenzter Besuch dieser wunderbaren Tiere.  Neben den Flachlandgorillas beobachten Sie hier auch Waldelefanten, verschiedene Antilopenarten, Waldbüffel und unzählige Vögel. Unter Afrika-Reisenden gilt der Odzala-Kokoua Nationalpark noch immer als Geheimtipp.

Auch im weiter nördlich gelegenen Nouabalé-Ndoki-Nationalpark, gekennzeichnet durch den  wilden, unberührten und nahezu undurchdringlichen Regenwald, sind einige an Menschen gewöhnte Gorillafamilien beheimatet. Der Park wird von der Wildlife Conservation Society (WCS) verwaltet, einer gemeinnützigen Organisation zur Erforschung und zum Schutz der bedrohten westlichen Flachlandgorillas. Auch die örtlichen Gemeinden werden in die Verwaltung und den Naturschutz mit einbezogen und durch die Einnahmen aus dem Tourismus unterstützt.

Ein besonderer Schatz der Republik Kongo ist sicher auch die Bevölkerung der Wälder. Etwa ein Drittel der in den nördlichen Gebieten lebenden Menschen sind Ba’Aka, ein Pygmäenvolk, das noch immer in tiefer, spiritueller Verbindung mit dem Wald lebt und diesen als besonders wertvolles Gut zu schätzen weiß.

Obwohl die meisten Reisenden, die sich in die dichten Regenwälder des Kongos auf Spurensuche begeben, den Flachlandgorillas begegnen, kann Ihnen niemand garantieren, dass Sie während Ihrer Reise tatsächlich einige der sanften Riesen aufspüren. Dennoch wird eine Reise in diese ursprüngliche Welt all Ihre Sinne berühren.

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Beste Reisezeit Kongo

Die Republik Kongo liegt direkt am Äquator und wird von tropischem Klima geprägt. Es gibt zwei Regenzeiten, eine von Oktober bis Dezember und eine von Februar bis Mai.

Der Norden ist äquatorial und heiß, während das Klima des Südens tropisch ist. Die Luftfeuchtigkeit ist überall konstant hoch. Im Zentrum des Landes herrscht vornehmlich ein sub-äquatoriales Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Die beste Reisezeit ist während der trockenen Perioden.