Fragen und Antworten

Frau in Safarikleidung mit Fragezeichen der afrikanischen Savanne - KI generiert

Sie fragen – wir antworten

Wie wirkt sich der Kerosinmangel auf Reisen nach Afrika aus?

Aktuell kommt es in einigen Ländern im südlichen Afrika vereinzelt zu Engpässen bei der Versorgung mit Flugzeugtreibstoff (Kerosin). Betroffen sind vor allem einzelne Flughäfen sowie regionale Flugverbindungen. Internationale Langstreckenflüge von Europa nach Afrika finden jedoch weiterhin regulär statt.

Für Reisende bedeutet das in der Praxis meist nur geringe Einschränkungen. Fluggesellschaften reagieren frühzeitig auf mögliche Engpässe, beispielsweise durch zusätzliche Tankstopps, angepasste Flugpläne oder alternative Betankung an anderen Flughäfen. Kurzfristige Änderungen bei regionalen Flügen können dennoch vereinzelt vorkommen.

Reisen ins südliche und östliche Afrika sind grundsätzlich weiterhin gut möglich. Als Afrika-Spezialist beobachten wir die Entwicklungen laufend und berücksichtigen aktuelle Situationen bereits bei der Reiseplanung. Sollte es zu Änderungen kommen, informieren wir unsere Gäste selbstverständlich frühzeitig und organisieren passende Alternativen.


 

Wie ist die aktuelle Situation bei Überschwemmungen im südlichen Afrika?

Während der Regenzeit kann es in einigen Regionen des südlichen Afrikas saisonal zu starken Regenfällen und lokalen Überschwemmungen kommen. Besonders betroffen sind gelegentlich einzelne Gebiete in Botswana, Sambia, Simbabwe, Mosambik oder Namibia. Dabei handelt es sich meist um regionale Ereignisse, die nicht das gesamte Land betreffen.

Wichtige touristische Regionen, Nationalparks und Lodges bleiben in der Regel weiterhin erreichbar. Infrastruktur und Safari-Camps sind auf saisonale Wetterbedingungen vorbereitet und passen Abläufe bei Bedarf flexibel an. In manchen Fällen können Strecken kurzfristig geändert oder Aktivitäten angepasst werden.

Grundsätzlich sind Reisen in das südliche Afrika weiterhin möglich. Wir verfolgen Wetterentwicklungen und lokale Hinweise kontinuierlich und stimmen Reiseverläufe bei Bedarf entsprechend ab. Sicherheit und eine reibungslose Durchführung der Reise stehen dabei immer im Vordergrund.


 

Besteht aktuell ein Ebola-Risiko für Reisen nach Afrika?

Ebola-Ausbrüche treten in Afrika nur sehr selten und meist regional begrenzt auf. Sie betreffen in der Regel einzelne Gebiete in Zentral- oder Westafrika und liegen häufig weit entfernt von den klassischen Reisezielen im südlichen und östlichen Afrika wie Südafrika, Namibia, Botswana, Tansania, Kenia oder Mauritius.

Für Reisen in das südliche und östliche Afrika besteht aktuell in der Regel kein erhöhtes Ebola-Risiko. Die touristische Infrastruktur arbeitet normal, internationale Flugverbindungen bestehen regulär und Reisen sind weiterhin möglich.

Gesundheitsbehörden und lokale Behörden überwachen mögliche Ausbrüche sehr eng. Sollte es in einzelnen Ländern zu gesundheitlichen Einschränkungen oder offiziellen Reisewarnungen kommen, informieren wir unsere Gäste selbstverständlich frühzeitig und passen Reiseverläufe bei Bedarf an.

Grundsätzlich empfehlen wir – wie auf jeder Fernreise – allgemeine Hygienemaßnahmen sowie die Beachtung aktueller Reise- und Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts und reisemedizinischer Stellen.


 

Wie ist das Malariarisiko im südlichen und östlichen Afrika?

Das Malariarisiko variiert im südlichen und östlichen Afrika je nach Region, Reisezeit und klimatischen Bedingungen. Viele beliebte Reiseziele gelten als malariafrei oder risikoarm, während in einigen Safari- und Küstenregionen ein erhöhtes Risiko bestehen kann.

Besonders während und nach der Regenzeit kann das Risiko in einzelnen Gebieten zeitweise ansteigen. Gleichzeitig sind die meisten touristischen Unterkünfte und Safari-Camps gut auf die Bedingungen vorbereitet und verfügen häufig über Moskitonetze, Insektenschutzmaßnahmen oder klimatisierte Zimmer.

Mit einer guten Reisevorbereitung und einfachen Schutzmaßnahmen lassen sich Reisen in betroffene Regionen in der Regel problemlos durchführen. Dazu gehören beispielsweise lange Kleidung am Abend, Insektenschutzmittel und – je nach Reiseziel – gegebenenfalls eine medikamentöse Prophylaxe.

Da die Empfehlungen je nach Region, Reisezeit und persönlichem Gesundheitszustand unterschiedlich ausfallen können, empfehlen wir vor Reisebeginn eine individuelle Beratung durch Ihren Hausarzt.


 

Welche Impfungen werden für Reisen ins südliche und östliche Afrika empfohlen?

Für Reisen ins südliche und östliche Afrika werden je nach Reiseland und Route unterschiedliche Impfungen empfohlen. Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Masern sollten grundsätzlich aktuell sein.
Zusätzlich können – abhängig von Reiseziel, Reisezeit und persönlichem Gesundheitszustand – Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus oder Tollwut sinnvoll sein. Für einige Länder kann zudem eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben sein, insbesondere bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder bei Transit über entsprechende Länder.

Die meisten Reisen lassen sich mit einer guten reisemedizinischen Vorbereitung problemlos durchführen. Welche Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen tatsächlich empfohlen werden, hängt immer von der individuellen Reise ab.

Wir empfehlen daher, sich rechtzeitig vor Reisebeginn bei einem Tropenmediziner oder reisemedizinischen Institut beraten zu lassen und die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts zu beachten.

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