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Kilimanjaro Nationalpark

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Der Kilimanjaro ist mit seiner Höhe von 5895 Metern der höchste Berg Afrikas und der größte freistehende Berg der Welt. Er ist ein Schichtvulkan und hat eigentlich drei Gipfel – den Kibo mit 5895 Metern, den Mawenzi mit 5.149 Metern und das Shira Plateau mit 3.962 Metern.
Shira und Mawenzi sind schon vor über einer Million Jahre in sich zusammengefallen und deshalb nicht mehr aktiv. Lediglich der Kibo -  auf dem ganzjährig Schnee liegen kann -   zeigt immer noch Aktivität – allerdings soll er das letzte Mal um 1700 ausgebrochen sein.

In  Europa hörte man das erste Mal vom Kilimanjaro im Jahr 1849, als der Missionar Johannes Rebmann von einem schneebedeckten Berg in Ostafrika berichtete. Damals wurde ihm nicht geglaubt. Doch schon 1862 wurden seine Berichte von Claus von Decken und Otto Kersten, die den Berg bereits bis auf 4.316 m bestiegen bestätigt.

Als erste Europäer bezwangen 1889 der deutsche Geograf Hans Meyer und der österreichische Alpinist Ludwig Putscheller den Kilimanjaro.

Wer einmal das „Dach Afrikas“ erklommen hat, hat das Gefühl, das ganze Land läge ihm zu Füßen. Und so hat sich der Berg-Tourismus für Tansania zu einer wichtigen Einnahmequelle entwickelt - jährlich folgen etwa 40.000 Touristen dem „Ruf des Berges“. Technisch ist der Kilimanjaro bei guter Kondition relativ einfach zu bezwingen, weshalb auch wenig erfahrene Bergsteiger den Aufstieg wagen.

Der Aufstieg beginnt in der tropisch heißen Region und führt in die dichten und üppigen Bergwälder, wo sowohl Primaten und Antilopen, als auch Elefanten leben. Das buschige und grasreiche Heide- und Moorland schließt sich direkt an den Wald an und ist übersät von großem Heidekraut und riesigen Lobelien. Die letzten Höhenmeter führen in die öde, karge Alpinwüste bis hin zum aus Lavawüste und Gletscherstücken bestehenden Gipfel. An diesem Punkt ist der anspruchsvolle Aufstieg gemeistert und man wird mit einer beeindruckenden Aussicht über das einem zu Füßen liegende Afrika belohnt.

Das Gebiet um den Kilimanjaro wurde 1973 zum Nationalpark erklärt und gehört seit 1987 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Kilimanjaro Nationalpark hat eine Größe von etwa 756 km² und  umfasst das Kilimanjaro-Massiv, zu dem auch die Regnwälder und die Berge Kibo, Mawenzi und Shira gehören.